je in die Lage kommen, in irgend einem der vorbenannten Leiden Hülse zu bedürfen, und durch unvollkommenes Vertrauen zu derartigen Hausmitteln sich vielleicht vom Gebrauche abhalten lassen sollten, mögen die Mahnung beherzigen:
„Prüfet Alles und das Gute behaltet."
Indem wir den LS. A. W. Maser’f$eit Brnst-Syrup der Aufmerksamkeit deS leidenden Publikums empfehlen, haben wir nur hinzuzufügen, daß wir die Ansicht gegen Jedermann vertreten können, daß solche Erfindungen und deren Verbreitung immer ein Gewinn für daö Allgemeine sind, da die Summe der medizinischen Erfahrungen durch solche jedenfalls unschädliche Hausmittel-Experimentirung unreinem bereichert und durch die täglich sich vermehrenden Reklamen das Nachdenken der Patienten wie der Aerzte selbst über das, was
eben der allgemeine, sehr ungünstige Gesundheitszustand» namentlich von Breslan, erheischt, befördert wird. WK haben schon öfters Remonstrationen gegen die Reklame gelesen, finden es aber durchaus nicht gerechtfertigt, wenn sich Männer der Wissenschaft über das Umsichgreifen solcher Bemühungen und Anpreisungen beklagen. Ruhm entsteht für eine Sache nur, wenn sie sich bewährt hat, und zum Ruhme der besten Sache ist eben wieder die Reklame nothwendig. Ohne sie muß jedes Verdienst verkümmern, alle Gelehrsamkeit ist vergeblich, wenn sie sich nicht selbst geltend macht, und wenn z. B. einzelne Aerzte durch die Reklame berühmter werden, als Andere, welche eben so große oder größere Verdienste haben, aber ihren Ruf vernachlässigen, so haben diese Herren, wclche- ihr Licht unter den Scheffel stellen, es sich selbst zuzu- schreiben, wenn sie nur in- kleinen Kreisen geachtet, aber niemals berühmt werden.
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bei L. Haus»' in llerateM,
Breitenstrasse Nr. 562, und
bei Willi, Mirelaer in Hünfeld.
Das Gxas in einem Berg- garten oder eine Wiese wird zu pachten gesucht.
Von wem? erfährt man in der Expedition d. Bl.
Gichtlei dende, die sich um das iör. Müller’ sehe Heilverfahren interessiren, können dessen Schriftchen über die Gicht in der Expedition dieses BlatteS nuentgeldsich in Empfang nehmen.
Holz-Werkauf.
Donnerstag den 31. März 1864
Vormittags 10 Uhr sollen in der Frei herrlich Ober^ von ManS- bach'schen Gutswaldung Forstort Sommer liebe zwischen den Dörfern Glaam und Oberbreitzbach gelegen, folgende zum Verkauf disponwele Gehölze öffentlich meistbietend an Ort und Stelle verkauft werden.
63 tiefern Werk- und Bauholz - Abschnitte von 6 bis 19 Zoll mittleren Durchmesser und 12 bis 36 Fuß Länge zusammen 750 Cubikfuß haltend.
Als Versammlungsort wird das Wirthsbaus zu Oberbreitzbach bestimmt, woselbst auch der Verkauf bei ungünstiger Witterung abgehalten werden wird.
'Mansbach, den 21. März 1864.
Freiherrlich Ober von Mansbach'sche Gutsrevenüen- Verwaltung.
August von Mansbaele.
Bei Lohgerber Heß im Steingraben sind drei Zimmer, jedes mit Kabinet zu ver- miethen.
Zur Verakkordirung der an der Kirche zu Wil- lingshain erforderlich gewordenen Reparaturen, bestehend in Maurer-, Schreiner- und Dachdeckerarbeiten, an den Weuigstnehmenden, ist Termin aus
Donnerstag den 7. April d I.
- Vormittags 10 Uhr in die Wohnung des Unterzeichneten anberaumt, wozu Akkordslnstige hiermit eingeladen werden.
Willingshain, den 22. März 1864.
Der. Bürgermeister.
_________________________________. Hahl.
/Kino 3jährige, gut gebaute und bereits eingefallene
Stute, Rothschimmel, steht auf dem Pfarr- Hofe zu Been hausen zu verkaufen.
Nktaction, Druck und Verlag »en Ludwig, Funk.