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Markt-Kerlegttng.

Mit Genehmigung Kurfürstlicher Regierung ist der in dem diesjährigen Kalender auf den 4. November angesetzte Krammarkt auf

den 11» Rovembev verlegt worden, was hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird. Neukirchen, am 23. Oktober 1863.

Der Bürgermeister

MeiSt.

W. M MLTMÄrW'fcher

^ V ä,6 t e rK L q u e tt r,

(erfunden und nur allein bereitet von dem app"ob. Apo­theker 1. Klasse R. F. Danbitz in Berlin) als bewährtes Getränk bei schwacher Berdouung, Werschleimung, HamorrboiSal - Wrfchwer- deu u. s. W. von medicinischen Autoritäten empfohlen und durch taufende von Attesten allseitig anerkannt, ist nur allein ächt zu haben bei dem Erfinder desselben, und in den autorisirten Niederlagen

in Hersfeld bei J. H. Otto, Hüirfeld Will) Kircher,

Neukirchen bei I. Bach räch,

Schwarzenborn bei I. G Müller,

Ziegenhain bei I. Strupp.

Resultate und Beweise.

Herrn Apotheker R. F. Danbitz, Wohlg., hier, Charlottenstraße 19. Mit Bezugnahme auf meine öffent­liche Bekanntmachung vom vorigen Jahre, will ich nicht unterlassen, Ew. Wohlgeboren davon in Kenntniß zu setzen, daß durch den fortgesetzten vorschriftsmäßigen Gebrauch Ihres Kräuter-Liqueurs mein damals noch nicht völlig beseitigtes Hänzorrhoidaleiden nunmehr ebenfalls ganz gehoben ist und ich mich jetzt der besten Gesundheit er­freue. Zwar litt ich vor Kurzem, wie dies alle Jahr der Fall war, an dem üblen Eindruck der unbeständigen Frühlings-Witterung, für welche mein alter Körper stets sehr empfänglich war, und wie außerdem noch eine zu­gezogene starke Erkältung, vermehrte mein Unbehagen durch hinzugetretenem starken Hnsten, Fieber und bedeu­tendem Kopfschmerz. Dieser üble Zustand, welcher in den früheren Jahren in der Regel bis zum Eintritt der beständigen Witterung bei mir anhielt, ist durch den wie­der angesangenen Gebrauch Ihres Liqueurs in merkwür­dig kurzer Zeit ganz verschwunden, und erfreue mich, wie gesagt, jetzt der besten Gesundheit. Wenn nun auch die heilsamen Wirkungen Ihres trefflichen Liqueurs kei­ner Anpreisung mehr bedürfen, da solche durch die viel­seitig anerkennenden Berichte fest begründet sind, so stelle ich Ew. Wohlgeboren dennoch anheim, oh Sie diese meine nachträgliche Anzeige zur Oestentlickkeit bringen wollen. Berlin, den 25. März 1863. Jtöniß, Pen- sionirter Kanzlei-Director und Assessor a. D., Marien- straße Nr. 2.

Nur 26 Sllbergroschen

baar oder gegen Post-Nachnahme kostet bei unterzeichnetem Bankhause ein viertel OriginallooS (keine Pro- meffe) zu der am 85. und 20. November unter Garantie hiesiger Regierung stattfindenden Ziehung der großen

StaatS -Gewinne -Werloofang,

welche letztere in ihrer Gesammtheit 14,800 Gewinne enthält, worunter solche von:

ev. Thlr. 114,WO®, 5®,®®®, 28,30®, 11,000, *4,30®, 81,400, 8510, 68®®, 58©®, 8MO, 18®®, 114®, 58® _ (».v Loose kosten 3 Thlr

13 Sgr. und halbe 1 Thlr. 22 Sgr.) Die Gewinne werden baar in Bereins-Silber-Thaler durch unterzeichnetes Bankhans in allen Städten Deutschlands ausbezahlt, welches überhaupt Ziehungslisten und Pläne gratis versendet. MKK beliebe sich Kgher M^^^ zu wenden an das %aHpf"^Oüf bei

tV5. Außer den Gewinnbeträgkn werden durch . , _. ,

Ä^Ä* Lrei. St§rtt & W^etM in Franffurt 0. M.

Laut Jedermann zu Diensten stehenden amtlichen Listen wurden durch unsere Vermittelung wieder in jüngster Zeit folgende Capitalpreise gewonnen, resp, ausbezahlt, fl. 115,000, 100,000, 70,000, 50,000, 35,000, W,OOO, 25,000rc.

Redaktion, Druck und Verlag von Ludwig Funk.