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Hersscldcr A11 zc,qcr.-

Nr. 22. Hers seid, den 28. März. 18««.

SS* Mit dem 1. April beginnt wieder ein neues Quartal-Abonnement auf den Hersfelder Anzei­ger. Wir laden zu rechtzeitigen Bestellungen ergebenst ein, damit in der Zusendung keine Unterbrecht ung eintritt und wir vollständige Exemplare liefern können. ' ^m-- aid tritt ,n,mr7rä h

Die Expe-itio«.

Der Spion Napoleons

(Fortsetzung.) .

Ja, ja, rief Kempf erfreut, ich habe sogar ein seht großes und starkes bei mir.

So ist uns geholfen! rief Clara mit einem dank­baren Blick zum Himmel. .

Aber ich werde Ihnen zu schwer, ich würde um keinen Preis länger in dieser Stellung verharren. Wgr- teu Sie, hier ist ein Mauervorsprung prächtig, mit einem Fuße stehe ich fest. Für den andern Fuß werde ich vielleicht auch noch eine Stütze finden. Halt was ist das? - ? -

Das ist ein Nagel! sagte Clara.

Und ein sehr großer Prächtig, meine Füße ha­ben eine Stütze.

Nun bitte ich Sie, aber ich kann in bietet. SteU In nicht arbeiten. __

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Nein, nein, rief Kempf wir wollen lieber sehen, ob ,che stellkenT'^'^^--' "-

' ' ...... ' Wahrhaftig, Sie haben recht. Das wird ausrei­chen. Nasch aus Werk. ,

Kempf sprang auf den Fußboden hinab und das Kanapee war in einem Nu aüfgcrichtet.

Kempf konnte nun bequem das ^Fenster erreichen und arbeitete tüchtig fort. .

Wir wollen es versuchen.

Zu Hülfe! Zu Hülfe! Zu Hül

Kempf stürzte aus Clara zu und hielt ihr die Hand vor den Mund.

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Um Himmelswillen rief er entsetzt, halten Sie ein, ,'

Wenn mich Niemand hören wird, warum hin-M' Sie mich? fragte Clara. ' ud

Burt aber könnte es hören, versetzte Kempf un$ dann sind wir verloren, denn er hat mir gesagt, sobald Sie schreien würden, würde er Hie .erschießen.

Mag er es thun, versetzte Clara entschlossen, lassen

wir die Thür erbrechen können.

Er stemmte sich mit verzweifelter Kraft gegen die» selbe, Clara half, aber die Thür wankte nicht.

Sie ist zu fest, sagte Kempf mit dumpfer Stimme.

So wollen wir sehen, ob wir uns oben durch die

Oeffmmg durchwinden können.

Wie wollen wir hinaus kommen? Wir haben keine Leiter.

Stellen Sie sich auf meine Schultern.

Sie können mich nicht tragen und werden sicher zusammenbrechen.

Gewiß nicht, ich halte Sie aus. Steigen Sie im­mer hinauf.

Wir wollen den Kanapee an die Wand rücken, dann geht es auch besser.

Kempf stieg nun in der That auf Clara's Schulter und erreichte bequem die Oeffuuug. Er warf Moos uiib Steine hinab und untersuchte sie.

Es geht nicht, sagte er, sich zu dem Mädchen hin­abwendend, die Oeffnung läßt kaum den Kops hindurch.

Dann vergrößern wir sie.

Womit?

Haben Sie kein Taschenmesser?

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Nach einer Weile sagte er halblaut: ,

Ich sehe ihn nirgends den Teufel, er wird sitzen - und mein Geld zählen. , ,

Mit diesen Worten sprang Kempf plötzlich wieder auf den Fußboden.

Warum thun Sie das? fragte Clara.

Es steht draußen keine Leiter, versetzte KeuHs, wozu nützt uns also die Oeffnung. Mir können ohne Leiter uns nicht frei machen.

Der Sprung würde weniger gefährlich sei»/ als hier eingeschossen zu bleiben, versetzte Clara. Mr nM-, seit Alles wagen.

Ja, wenn wir nur springen könnten, entgegnen Kempf; aber das geht nicht. Wir können uns nur mir dem Körper durchwinden, und wenn eine Leiter steht, wie eilte Katze, auf allen Vieren den Kopf voruel-hinun-