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Am 17. d. M. ist in der Nähe der Brückenmühle, zwischen Hünfeld und Rückers, eine gestrickte, wollene Unterjacke von röthlicher Farbe nebst etwas weißem Wol- Irngarn verloren worden.
Der Finder wird aufgefordert, diese Gegenstände hierher abzuliesern.
Hünfeld, am 20. Juni 1856.
Kurfürstliches Landrathsaml. v Wolff
Privat - Bekanntm achungen.
Bekanntmachung.
Zur Derakkordirung der am hiesigen Pfarrhause erforderlichen Dachdeckerarbeit, sowie das in Stand setzen zweier Schornsteine an die Wenigstnehmenden, ist Termin auf
Freitag den 11. L M. Mittags 12 Uhr in die Wohnung des unterzeichneten Orlsvorstanves an- beraumt worden, wozu Akkordslustige eingeladen werden.
Zugleich lade ich die beireffenden Ortsvorstände des hiesigen Kirchspiels zur beliebigen Beiwohnung dieser Derakkordirung freundlichst ein.
Oberaula, am 25. Juni 1856.
Der Bürgermeister
Happel.
Freitag den 4. f. M. Morgens 9 Uhr, sollen in der Wohnung des Unterzeichneten die an dem neuen Schulhause daselbst erforderlichen Arbeiten, bestehend in Schreiner-, Schlosser-, Glaser-, Weißbinder- und Maurerarbeiten, an die Wenigstnehmenden verakkor- dirt werden, wozu man Akkordslustige hiermit entladet.
Ich ersuche die Herrn Bürgermeister in der Umgegend, dieses den betreffenden Handwerkern in ihren Gemeinden bekannt zu machen.
Nieverjossa, am 25. Juni 1856.
Der Bürgermeister
Diebel.
Wir fühlen uns verpflichtet dem Gymnasial-Turnlehrer und Tanzlehrer Herrn C. Benecke hier öffentlich unsern Dank, für den unsern Kindern vor Kurzem er, theilten Tanz-Unterricht, auszusprechen.
Auf die liebevollste Weise und mit unermüdlichem Eifer brächte derselbe seinen Schülern die Tanzkunst in kurzer Zeit praktisch und auf das Vollkommenste bei, weshalb wir es für unsere Pflicht halten den Herrn Benecke allen Eltern, welche ihren Kindern das Tanzen lehren lassen wollen um so mehr als Lehrer zu'empfeh
len, als derselbe auch die Moralität seiner Schüler während des Unterrichts streng überwacht.
Hersfeld, im Juni 1856.
Mehrere Eltern.
Für Musiker' !
Der Dilettanten-Musikverein zu Schlitz beabsich. z tigt wegen Auflösung des Vereins, folgende ganz < gut erhaltene Instrumente zu verkaufen: z
Einen Baß; zwei Horn mit je 8 Bogen (fast k noch neu); eine A., B- und eine C-Klarinette e und einen Cellobogen. ) Nähere Auskunft hierüber ertheilt auf portofreie £ Briefe Lehrer Ernst Schmidt in Schlitz. )
Capital-Offerte.
Wie man an jedem Orte, ohne einen Thaler- Gulden — Kreuzer — Silbergroschen zu verlieren und ohne Aufopferung irgend erheblichen Capitalbeitrags, bei einem auf genügende Sicher heft begründeten Unternehmen, woran auch Damen Theil nehmen können, binnen wenigen Monaten sich in Besitz von
40» bis 60,000 Reichsthalern Mr.Cour. und darüber fetzen kann.
Das Nähere, so wie eine obrigkeitl ichc Gewißheit darüber — bisher nur den Reichen und Wohlhabenden besannt, halten wir zur brieflichen Mittheilung an Rlle, die sich portofrei an
das öureau zur Verbreitung gemeinnütziger Zwecke in Lüneburg, Königreich Hannover wenden bereit.
Kur gefälligen Beachtung.
Um etwaigen Meinungen im Wege der Oeffent- lichkeit zu begegnen, findet sich das unterzeichnete Bureau veranlaßt, hierdurch anzuzeigen, daß die Annonce „Co- Pital Offerte" auf etwa verbotene Lotto's, Promessen oder ClaffenLottcrie-Spicle sich durchaus nicht bezieht.
Das Bureau zur Verbreitung gemeinnütziger Zwecke in Lüne- burg Königreich Hannover.
Redaction, Druck und Verlag von L. Funk.