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Chef des Bataillons mit Fr. 6000 Gehalt.

1 Ingenieur . . . 3000 1 Adjutant . . . 2000 1 BataillonS-Arzt . 1800 1 Ouartiermeister . 1500 1 Magazin-Aufseher 1500

Jede Compagnie hat: 1 Hauprmann . . 3000

1 Lieutenant . . . 18Q0

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' Die SapeurS erhalten täglich 95 Ctms. und eine besondere Bezahlung für den Dienst im Theater.

Die Offiziere werden aus dem Genie-Corps gewählt und stehen in gleichem Rang mit denen der Armee. Die Mannschaft wird durch Freiwillige ergänzt, welche durch zweijährigen Dienst vom Militärdienst frei werden; es besteht jedoch ein Gesetz, nach welchem die Mann­schaft durch die Conscription ergänzt werden kann, wenn es an Freiwilligen fehlen sollte. Verunglückte werden in das Jnvalidencorps ausgenommen; die Wittwen ver­unglückter Sapeurs erhalten Fr. 300 Pension. ,

Die Sapeur-Pompiers sind in 4 Kasernen vertheilt von denen aus die kleinen Feuerwachen bezogen werden; diese Wachen, welche in allen Theilen der Stadt vertheilt sind, bestehen aus je 3 Mann mit einer kleinen Fahr- spriße, und bilden die erste Hilfe bis zur Ankunft der Kasernen-Mannschaft.

Das Corps der Sapeur-Pompiers wird von der Stadt Paris unterhalten, bildet aber dennoch einen Theil

der Armee.

Folgender Auszug aus dem Journal des Corps lie­fert einen Beweis von dessen außerordentlicher Wichtig­keit für die Stadt Paris.

Von 1804 bis 1847 kamen 40,227 Brandfälle vor, nämlich 33 421 Entzündungen in Schornsteinen und 6808 andere Brände; es kommen demnach in Paris durchschnittlich jährlich 913 Brandfälle vor. '

Erry von SchNnS.

(Geschichtlich <ms dem Jahre 1315.)

Im Dörflein Schlins, beim Jnni-Thal,

War Erry, eine Maiv, Geschäftig für das Leichenmahl: Ein Schweizer fiel im Streit; Drum'war ras Volk bei Klaggesang Im Gotteshaus vereint, Und zu der fernen Hütte drang Ein Haufe von dem Feind.

Der Führer that, als fräst er just

Das letzte Stück der Welt; ^ , So sprach zur Maid, in'schnöder Lust Der blanke Zwergenheld: Ich ford're der Begrüßung Kuß, Rasch dicker Engel, her!"

Doch sie erwidert: »Kuß und Muß Vermeid' ich Beides sehr!

Ei, mach' sie mir kein Ziergeschrei!" »Und üb' er Sillenpflichl,

Sonst deckt ein Schwupp vom heißen Brei Sein lüstern Angesicht!" ,

Sie schwang dabei das Kellenholz, Er lobt: »Wirst unterjocht!"

Und fragt, weit ab, mit Flunkcrstolj: Für wen wird dort gekocht?"

Dreitausend Schweizer, wohl bewehrt,

Die ziehen heul heran,

Drum merkt' er wohl, daß ich bei'm Heerd

Richt eben spaßen kann!" »Dreitausend? Sollst sie fallen seh'n, Auf, Bursche, Schwert gezückt!

Doch jetzt laßt uns in's Freie geh'n, Die Lust ist hier gedrückt!"

Sie fluchten gut, und kaum hinaus.

Da liefen sie nicht schlecht;

Doch Erry eilt zum Gotteshaus

Unv ruft; »Auf, zum Gefecht! '

Es laufen freche Söldner jetzt

Vor lauter Siegslust fort;

Ihr Maul hat schmähend euch zerfetzt.

Geht, prüfet rasch ihr Wort!

Richt immer bietet sich die That,

Jetzt habt ihr sie zur Hand;

Drum zögert nicht in feigem Rath, Frisch hinterdrein gerannt!

Das Glück ist stets dem Tapf'ren Hold,

Und wer da wagt, gewinnt;

Ihr sümpft für mehr als Prunk und Gold, Für Ehre, Weib und Kind!"

Und Erry's muth'ge Red' erschuf

Den Eifer für den Ruhm:

Im KreiS der Männer schallt der Ruf

Zu ueucm Heldenthum.

Sie stürmen, treu dem Landesbund,

Zum Kampfe vom Altar;

Bald holten, chcss'rer Wege kund, Sie ein die Söldner , Schaar.

, Sie wettern drein mit blut'gem Lohn

Für Vaterlandes Roth:

Man hörte nicht, daß Viel' entfloh n, Die Meisten schlug man tobt^ Die Erry hat für wack're List, Ein braver Mann erwählt,. Und daß man sie nicht ganz vergißt. Hab' ich von ihr erzählt.