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lischen Lager. Ein gemeiner Soldat schreibt den 25. Mai an feine Eltern in England: »Wir sind unserer ,19 Soldaten, die sich zum gemeinsamen Gebet und zur gegenseitigen Ermahnung vereinigt haben. Seit unserer Ankunft in Konstantinopel haben wir uns ausgesucht und regelmäßige Versammlungen Dienstags, Donnerstags und Sonnabends eingerichtet. Sonntag Vormittag halten wir zusammen Gottesdienst. Wir versammeln uns an einem entlegenen und stillen Orte, auf einem Bc» grabnißplatze, der etwa zwei (englische) Meilen lang ist, ' und wir erfahren da immer, daß der Herr nicht an Ort und Zeit gebunden ist, sondern sich überall einstellt, uns zu erhören und zu segnen." — Noch mehr soll es sich unter den englischen Offizieren regen, ihrer an die 600 in der ganzen Armee, sollen sich gleich anfangs verbunden haben, für einander und ihre Kriegskameraden zu beten. Habens auch wohl noth gehabt, wer weiß ob heute noch die Hälfte davon am Leben ist?
Zum Himmel ragen Die Berge Gottes
Die Und Diel Und Und
Schöpfungszeugen, nieder rieseln tausend Quellen tränken Wiesen Schattenwälder —
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Und drüber glänzet Die Himmelswölbung Die morgenrothe, Die farbenbunte, Die sterngeschmückte — Und all die Himmel Verkünden mächtig. Posaunenzüngig Den Weitenkönig "Und seine Ehre! Denn eh die Berge Gegründet waren Auf fester Erve. Und eh die Erde Zum Ball geründet Im Weltenraume — Un eh die Welt, Die wundervolle, Dem Nichts entsprungen. Bist du o Ew'ger Von Ewigkeit! Und wenn die Berge ; Wie Wachs zerschmelzen, Wenn Wälder sterben. Und Meere trocknen, Wenn Sterne sinken, | Und Himmel altern, Bleibst du Ewger
In Ewigkeit — l Hallelujah!
Wer auf Dich baut Du Fels des Heiles Kann nicht versinken, Kann nicht verderben — Hallelufah!
So weil der Himmel Ist über der Erde, Schirmt Deine Allmacht Die, so Dich fürchten! So weit der Abend Ist von dem Morgen, Läßt Du die Sünde Fern von uns sein! So weit die Wolken Am Himmel ziehen, Ist Deine Gnade Den Deinen nah! So viele Quellen Vom Berge rieseln, Mit so viel Strömen Der ewgen Liebe Tränkst Du die Seele Die nach dir dürstet. Hallelujah!
Lasset die «Kindlein zn mir sammt».
Ich las einst, wie der Kindlein Schwärm Zu Jesu Christo kam, Und wie er sie in seinem Arm Voll Heilger Liebe nahm;
Und wie er sie zum Reich der Gnaden
So mild und freundlich eingeladen:
Da wünscht' ich (woll' es Gott verleihn!) Ein solches Kindlein möcht ich sein.
So was man recht ein Kindlein heißt,
Wic's JesuS Christus liebt, Das nimmer fernen Heilgen Geist Durch starren einn betrübt; DaS hellen AugS am Lebensmorgen Hinausblickt aus die Welt voll Sorgen, Daö sich in Demuth hochvergnügt An seines Heilands Kniee schmiegt.
O gieb mir solchen Kindessinn Zu Deinem Preis und Ruhm! Stimm meine ganze Seele hin Zu Deinem Eigenthum!
Trag Du mich selber voll Erbarmen, O Herr des Lebens, auf den Armen, Sprich, will der Feind eö wehren: Nein! Dies Kind ist mein und bleibet mein!
Bruno Llndner.