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Rom namentlich erinnern (an den Kardinal — Protektor am römischen Hofe!!!), abzuschaffe». — Die Strenge gegen die „Opinione" ist eine Folge der Furcht d'Azeglio'S gegen Bianchi. Giovini, dessen scharfe Feder dem Hrn. Minister etwas unbequem ist. — WaS Pinelli betrifft, so soll derselbe Rom verlassen, sobald in dem Konsistorium nur im Geringsten gegen die piemontesische Regierung aufgetreten wird. Wir können morgen schon Nachricht von demselben haben.
* Turin, 2. Okt. — Die französische Gesandtschaft hat der
sardinischen Regierung die Pässe für den Erzbischof Franzoni verweigert, da sie sich in diese Angelegenheit nicht einmischeu wollte.
Spanien.
^Madrid, 1. Okt. — Der französische Gesandte hat einen Kourier nach Paris gesandt, der dem Präsidenten die Insignien deS goldenen V lie ß e ö überbringt; — eine würdige Dekoration für Louiâ Napoleon, den man vielleicht mit Unrecht bloâ für einen Ochsen erklärt.
Dekanntmachungen.
[nss] A n z e i g e
DaS unterzeichnete Kommissions - Büreau ist in den Stand gesetzt, Alle», welche bis spätestens den 20. Oktober d. I. deshalb in frans irten Briefen bei ihm anfragen (also daSgeriugePortvnicht scheuen), ein nicht außerAcht zu la ssendes Aner - bietenunentgeltlichzumachen, welches für den Anfragenden schon im nächsten Jahre ein jährliches Einkommen bis zu 10,000 Mark, oder viertausend Thaler preuß. Cour, zur Folge haben kann.
Lübeck, im September 1850.
Kommissions-Dürcau
Petri - Kirchhof Nr. 308, inLübeck.
[1853] Verschiedene Sorten Num und frauz. Noth weine bei W. P. Hopf.
(1868) Beste Kernseife, Stearin und Talg lichte, sowie feinste Stärke, offe- rirt
Ferd. Frölich, obere Entengasse Nr. 146.
[1888] Die von mir seit mehr als 16 Jahren geführten achten chemischen S'pardochte für alle Arten von Rampen kann ich immer noch als die vorzüglichsten aller anderen Dochte empfehlen; denn sie geben, richtig behandelt, im Vergleich mit den sonst gebräuchlichen bei geringerer Oelkonsumtion eine intensivere, viel hellere, nicht rauchende, ruhig brennende Flamme, und brennen mit hin- reichendem gereinigtem Oele 6 bis 8 Stunden lang gleichmäßig hell, ohne während dessen das Abputzen nöthig zu haben.
J. d Bachfeld sen.
[1890] Hiermit erlaube ich mir mein Lager von rein erhaltenen Franz - und Ehein - Weinen, in den verschiedenen und gangbarsten Sorten, ferner Bum, Arac, ftrog. und Punsch - Essenzen, Champagner, Malaga re. rc. in schöner Qualität , sowie billigen Preisen, zur gefälligen Abnahme zu empfehlen.
Ernst Peilert, am Markt Nr. 443.
[1892] Meine in Leipzig persönlich eingekauften Waaren habe ich erhalten und bestehen dieselben in glatten, gestreiften, karrirten und galonirten Tücher», modernen Westen für Herbst und Winter geeignet; schwarz- und buntseidenen Herreu-Halstüchern und Shawls, einer großen Auswahl rein wollener Schlaf- rockzeuchen u. Uuterbeinkleidcrn, sowie modernen Mäntelstoffen in Lama, Napolitains, ächten dunkelfarbigen Kattnnen in großer Auswahl, Doppel- shawlS und Umschlagtüchern in verschiedenen Größen, und sonst noch vielen Arkikeln.
I. M. Lindcnfcld.
3 n vermiethen:
[1889] St. Martinsplatz Rr. 781, in der Meß ner'- schen Behausung, eine möblirte Wohnung.
[1897] Friedrich-Wilhelmstraße, Nr. 283, im Seitenflügel , zwei Treppen hoch, Stube und Kabinet mit Möbeln.
[1896] Die der Ehefrau des Baumwollenzeug-Fabrikanten R einm o ld bisher zugehörigen, am s. g. kleinen Felde in der Wilhelmshöher Allee zu Wehlheiden gelegenen drei Wohnhäuser, welche eine schöne und
gesunde Lage haben, sollen, nebst dem hinter denselben befindlichen Garten, welcher mit Obstbäumen vorzüglicher Sorten versehen ist, entweder im Einzelnen oder im Ganzen aus der Hand öffentlich meistbietend verkauft werden.
Bietungstermin ist daher auf
Montag, den 14. Oktober d. I.,
Nachmittags 4 Uhr, an Ort und Stelle anberaumt worden, wovon Kauf- liebhaber mit dem Bemerken hierdurch in Kenntniß gesetzt werden, daß die Kaufbedingungen im Termine ein: zuschen sind und bei annehmbaren Gebote alsbald der Zuschlag ertheilt werden kann.
Verlöre»:
[1899] Am 6. d. M. ist eine goldene Ohrglocke mit mehreren blauen und einem weißen Steinchen verloren worden. Der ehrliche Finder wird ausgefordert, dieselbe gegen eine Belohnung in der Exp. d. Bl. abzu- geben.
[1901] Unterzeichneter beabsichtigt Unterricht sowohl im freien Handzeichnen als der Oel- malerei zu ertheilen.
Friedrich lange Ibach, Wilhelmshöher Allee Nr. 18, zweites Stock.
5^ Für Tripperkranke. ^4
Durch Kurf. Hess- Ober - Medizinal -Kollegiums -Erlaubniß , erlaubt sich hiermit, allen Heilkünstlern der Menschen seine von ihm erfundenen und selbst bereiteten auflöslichen Bougies zur Anwendung bei Trippern, Gonorrhoen, zu empfehlen. Das Uebel wird binnen kurzer Zeit ohne alle nachtheiligen Folgen beseitigt. Nähere Mittheilung werde ich nebst Gebrauchsauweisung auf portofreie Anfragen und baare Zahlung für 1 Thlr. pr. Crt. pr. Dutzend geben. Der Kranke bedarf zwei Dutzend.
I. W. Neymüller,
Amts-Wundarzt zu Gudensberg, [1902] in Kurhessen.
(1908) Im Kommissionsverlage der Volksbuchhandlung in St. Panli ist erschienen:
Wichtige Schrift von
Dr. Fr. Wilh. Römer:
Keine Uebervölkerung mehr! oder wichtige Aufschlüsse über den Geschlechtsumgang und dessen Folgen.
Zweite Auflage. Preis 7| Sgr.
Der Verfasser sagt in der Vorrede: „ Damit wäre denn zugleich die Frage gelöst, wie der Uebervölkerung vorzubeugen sei, ohne daß man zu der abscheulichen Kindertödtung s-Theorie eines Malthus oder zu den großartigen Auswanderungs-Systemen, diesem modernen Deportationswesen seine Zuflucht zu nehmen brauchte. Damit würden Tausende und aber Tausende von Jnngfrauen vor Schande nnd Entehrung bewahrt werden, welche als Folge eines einzige» Fehltritts über sie her- einzubrechen nnd sie nur zu oft der Prostitution in die Arme zu treiben pflegen. Tausende von armen Familien würden einem „Segen" ausweichen können, den ihre Armuth zu einer Last gestalten muß; denn das Dasein eines Menschen wird nicht mehr die zufällige Folge der Befriedigung eines sinnlichen Triebes sein." Die ersten 5000 Exemplare waren in wenigen Wochen vergriffen.
[1921] Verlag vou Adolph Büchting in Nordhause«, zu haben in allen Buchhandlungen :
Die Gebete der Israeliten amNeu - jähr- und VersöhnungSfeste in deutscher Sprache und hebräischem Texte aller Haupt- und Pflichtgebete. Uebersetzt von M. Fränkel und G. Kleefeld.
Neue Auflage. Gr. 8. Geh. Preis
1 Thlr. 10 Sgr.
Vorräthig bei
J. C. J. Raabè SC Comp., Buch - und Kunsthändler, in Kassel (Steinweg Nr. 190).
(1911) In der Meßn e r' schm Buchhandlung in Kassel ist zu haben:
Der homöopathische Zahnarzt, oder Anweisung die Zähne bis ins späte Alter gesund zu erhallen und zu verschöneren, nebst Angabe der Mittel, alle Zahnschmerzen und die Krankheiten der Zähne und des Zahnfleisches durch Homöopath. Mittel leicht und sicher zu heilen. Zweite Auflage.
Preis 10 Sgr.
P""ot, Lieut. -Jnstrncteur der école de t»r z» S. Omer, die Schießschule, oder das Militärschiesigewehr j
in seiner wichtigen Bedeutung für den Soldaten und Bürgerwehrmann. — Eine umfassende Abhandlung über die Schießkunst, nebst einer instruktiven Anweisung über die zweckmäßige Behandlung deâ Schießgewehrs und dessen dienstl. Gebrauch. Ins Deutsche übertragen von Dr. Chr. H. Schmidt. Mit 9 Quarttafeln. 8. Weimar, Voigt. Preis 1 Thlr. 10 Sgr. oder 2 fl. 24 kr.
Obiges sehr wichtige Werk erregt jetzt die Aufmerksamkeit vieler deutschen Offiziere und hat das französi- . faje Original in der Berliner Militär-Litcratur.Zeitung, Jahrgang 1849, Nr. 42, 43 und 44 eine sehr lange eben so gründliche als empfehlende Rezension erfahren, ^n derselben heißt es u. A.: „Rezensent kann sich mit voller Ueberzeugung dahin aussprechen, daß dieses Werk nicht nur dem französischen Unteroffizier, sondern auch den französischen und allen andern Jnfanterieoffizieren durch seinen reichen, belehrenden Inhalt von großem Werthe sein wird." Ferner: „Es wird nicht nur als ein sehr nützlicher Vorrrag für die französischen Infanterie-Unteroffiziere, sondern auch als Muster für solche Borträge zur Bildung der Schützen aller Heere dienen und besonders auch dem Studium der deutschen Infanterie : und Artillerie - Offiziere zu empfehlen sein , um daduM sich mit den sehr beachtenswerthen, wichtigen Einrichtungen und Leistungen der bedeutendsten Waffe unserer Nachbarn genau bekannt zu machen und viel-M leicht manches uns Nützliche von daher zu Ubertragkil^^ Der BataillonSbüchsenmacher Rechenmacher zu Weimars brachte die in obigem Werk angegebenen Progressiv-! züge bei einer alten Muskete versuchsweise in Ausführung , was zu dem überraschenden Resultat führte, s daß sie auf 100 Schritt auf die Scheibe der besten Büchse gleich schoß, diese aber auf eine Entfernung von' 600 Schritt und darüber an Präcision weit übertraf.
J. C. JL Baabé & Comp., Buch- und Kunsthändler, Steinweg Nr. 190.
Kassel. — Verantwortliche Herausgeber: H. Heise und Dr. Kellner. — Druck der Estie nne'sche» Buchdruckerei.