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400,000 Franken für Einen Franken.

Bekanntmachungen.

Goldbarren -Lotterie.

Haupt-Gewinn 400,000 Frcs.

in Einer Goldbarre.

Mit Genehmigung der französischen Regierung, unter Aufsicht eines Sicherhcitsraths, durch den Minister des Innern.

Preis des Billets: 1 Fr. Capital: 7 Millionen. Preis des Billets: 1 Fr.

Sickerbeitsrath: Hr. Commandant I. Clary, dekorirtes Mitglied der Nationalversammlung, Präsident. — Hr. Porion, M-tglicd der ' Nationalversammlung, Maire von Amiens. - Hr. Devaux (von Cher), Präfekturrath des Semedepartements, früher Präfekt «on Aude — Hr. Decan, Maire des 3ten Arrondisiements von Paris. — Hr. Senfe, Banquier. - Besonderer Reglerungskommissar. Hr Clement Rey re, Generalsekretär der Polizeipräfektur. — Verwalter: Hr. Capitän I. Langlois (von Havre).

Weitere Gewinne:

Ein Gewinn von 200,000 Fr. Zwei Gewinne von 50,000 Fr. Fünf Gewinne von 10,000 Fr. Zweihundert Gewinne, , „ 100,000 „ Vier „ „ 25,000 „ Zehn „ *„ 5,000 „ leder von 1000 Fr.

Billet von 1 Fr hat Theil an der Ziehung aller Gewinne, an dem großen sowohl als an den weiteren. — Der Werth aller Gewinne wird dem Gewinner in

(^edes B Gâbarren nach dem Cours des Ziehungstages ausgehändigt, d. h. die Werthbestimmung ist keiner schätzbaren Reduktion unterworfen.)

Die Goldbarren-Lotterie bezweckt den Transport und die Niederlassung von 5000 Arbeitern in Californien zu erleichtern. Es handelt sich hier nicht um eine Spekulation auf die Arbeit der Aus­wanderer, oder auf ihr Vermögen, um ihre Uebersiedelung zu erleich­tern. Die Wohlthat, welche man ihnen bietet, ist eine vollständige und ohne Vorbehalt. Der Ertrag ihrer Arbeit oder ihrer Industrie ge­hört ihnen, ohne daß der Unthätige einen Theil an der Arbeit der Fleißigen erhalte und ohne daß diese in die Hände irgend Eines, wer es auch sei, irgend einen Theil des Vermögens, welches sie erlangen, können, zu zahlen hätten.

Die Zusammensetzungen der Lotterie sind sehr einfach. Alle Bil­lets sind von 1 Fr. ohne Serienziehuug. Die zuerst gezogene Nummer gewinnt 400,000 Fr. in Einer Goldbarre (an Gewicht 116 Kilogr. ungefähr nach dem laufenden Geldkours). Die weiteren Gewinne ver­theilen sich nach einander auf die Inhaber der Billets, alle zu 1 Fr., wie die Nummern durch das Glück nach einander gehoben werden.

Die Goldbarren-Lotrerie wurde von dem Gouvernement

als ein hervorragend nationales und menschliches Werk in Berücksich- tißung und im Interesse der unbeschäftigten Arbeiter genehmigt, um dem Wunsche einer großen Anzahl derselben zu entsprechen. Die Zie­hung geschieht unter unmittelbarer Aufsicht und nach den Vorschriften der Behörde, welche als Comissär bei der Direktion eine der ersten Beamten bei der Präfektur bestimmt hat.

Die Ziehungszeit der Goldbarren-Lotterie ist ohne allen Aufschub auf den 1. August 1851 festgesetzt. Bei dem raschen Ab­satz der Billets steht zu erwarten, daß dieser Zeitpunkt auf einige Mo­nate früher gestellt werden kann, auf Anfang des nächsten Jahres. Die Korrespondenten, welche 1000 Billets subscribiren, genießen eine Sfemife von 3 pCt. Die Unterzeichnungen können pr. 100 Billets auf einmal in Empfang genommen werden; die Remise aber (von 30 Fr. pr. 1000 Fr.) ist nur zahlbar, nachdem eine Gesammtzahl von 1000 Fr. erreicht ist. Bei 2000 Fr. beträgt die Remise 4 pCt. (80 Fr. für 2000 Fr.) und 5 pCt., was über 10,000 Fr. (300 Fr. per 10,000 Fr.) ist.

__ Nachfragen um Billets und Agenturen sind an die Direction der Goldbarren- Ijotterie Palais National rue Massena 6 a laris, und zu Brüssel an Hrn. Messel oder an Hrn. de Porre, Wechsler, zu stellen '

IIMOS

^Konzessionirte Deutsch-Englisch-Amerikanische Gesellschaft zur Beförderung von

Auswanderern nach Amerika über Liverpool auf den

Regelmäßigen Paket - Post - Schiffen der

Black Star Company in Wew-Yor^.

Diese Reisegelegenheit ist die beste; sie ist die schnellste, sicherste und billigste.

Abfahrten von Mainz, jeden Sonntag;

„ „ Hamburg, jeden Mittwoch und Sonnabend.

Von Mainz nach Ij|v(krpool dauert die Reise 4 Tage; von Ham­burg nach Liverpool 3 Tage.

Frankfurt a. M. und Mainz, den 1. August 1850.

Wilhelm Rieger.

Zum Abschluß von Verträgen empfehlen sich:

^. W. Victor Koch in Kassel.

3 G Weigel in Leipzig.

C Krach in Hersfeld.

W. F. Weidemann Rotenburg.

General-Agentur in Hamburg: Cremer K Schmidt, Admiralitätsstraße Nr. 83.

3 u vernr Lethen:

[1884] In der mittleren Johannisstraße Nr. 325 eine Stube mit Möbeln auf den I November.

[1887] Hinter der Mauer, ganz nahe der Post, ein freundliches, möblirteè Zimmer, sogleich. Wo? sagt die Erp. d. Bl.

Kassel. — Verantwortliche Herausgeber: H. Heise und Dr. Kellner. Druck der Estienne'schen Buchdruckerei.

[1803]

Verkauf eines Fabrikgeschäfts.

Der Besitzer eines Fabrikgeschäfts in der vortheilhaftesten Lage nahe dem Bahnhaf in

ttage»e l, ^«bsichtigt dasselbe käuflich zu über-

Eine Reihe von Jahren mit dem besten Erfolge geführt, bietet es dem Uebernehmer einen lohnenden Gewinn, bei einem verhält- nißmaßig geringen Kapital, das Fabrikat frndct, wie eS die Bücher beweisen, nach allen Weltgegenden hin Absatz, ist auch keiner Mode unterworfen.

Einem thätigin jungen Manne möchte sich nicht leicht eine so günstige und dauernde Exi­stenz darbieten.

Reflektirende wollen sich in Porto freien Anfragen unter der Ziffer 37 an die Erp. d. Bl. wenden.

Kassel, im Oktober 185 0. (1862)

(1912) In he,? Meßner' scheu Buchhand- lung in Äst ff el ist zu haben:

Der Selbstarzt bei Venerie

oder die radikale H e i l u n g d e r L u st s e u ch e. Enthaltend die Beschreibung der örtlichen, sowie der allgemeinen Lustseuche, die Er­kenntniß derselben in ihren verschiedenen Gestalten und Aeußerungen, sowie un­fehlbare Mittel, jede Ansteckung t» vermeiden und die bereits empfangene An­steckung sofort zu zerstören. Von Dr. A. St. Hilaire, prakt. Ärzte in Paris. ^Zweite Auflage. 20 Sgr.

Gesucht:

[1883] In eine hiesige Gaikwirthschaft eine Köchin, welche schon in andern Gasthäusern konditionirt hat, sogleich. Näheres sagt die Exp. d Bl.

[1905] Nachricht an C. S. in B.

Komm' bald, sonst wird's Nichts. JE- 8-