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Die segensreichen Erfolge,

durch die Anwendung der Goldberger'schen Kais. Königl. Oesterr. Allerhöchst privil. galvano-elektrischen Rheumatismus-Ketten hervorgebracht, werden durch täglich aus allen Ländern der Welt eingehende Zeugnisse hochachtbarer Personen jeden Standes auf's Neue dankend bestätigt und sollen nachstehend, statt jeden weiteren Eigenlobes, einige dieser Atteste über die heilkräftige Wirksamkeit dieses weltrenommirten Heilmittels folgen. Man wolle nur, der vielen Nach­bildungen und Verfälschungen wegen, beim Kaufe genau darauf achten, daß jede ächte Goidberger'sche Kette in einem Kästchen wohl verpackt ist, das auf der Vorderseite den Namen: ,,J. T. Goldberger“ und auf der Rückseite den Kaiser! König!. Oesterr. Adler und den Goldbergcr'schen Fabrikstempel in Golddruck trägt und daß diese Ketten ächt und zu den festgesetzten Fabrikpreisen â Stück mit Gebrauchs­anweisung I Thlr., stärkere 1 Thlr. iâ Sgr. und stärkste Sorte mit doppelter Konstruktion gegen veraltete Uebel auzuwenden â 2 Lhlr. und 3 Thlr. nach wie vor für Kassel und Umgegend beim

General-Agenten für Kurhessen,

Herrn Chr. Hoffmann in Kassel,

Fischgaffe

einzig und allein ächt zu haben sind.

A t t

Nach genauer Prüfung der Goldberger'schen galvano-elektrischen Rheumatis­muskette und Vergleichung derselben m t niedreren ihr nachgemachtcn Appa­raten hat der Gefertigte gefunden, daß die Goidberger'sche Kette vermöge ihrer richtigen, wissenschaftlich basirten Konstruktion jede dem Gefertigten bekannt gewordene Nachahmung derselben in ihrem heilsamen Einflüsse auf den menschlichen Or­ganismus bei weitem übertrifft und sich wesentlich zu ihrem Vortheile unter­scheidet.

Wien, den 30. Mai 1849.

(L. Sa Or. Karl Sterz,

K. K. Primararzt des allgemeinen Krankenbauses zu Wien, ordentliches Mitglied der Wiener medizinischen Fakultät und der K. K. Gesellschaft der Aerzte zu Wien.

Vielfach anerkannt und seit einer Reihe von Jahren bewährt ist die Wirksamkeit der Elektrizität und des Galvanismus bei rheumatischen und nervösen Krankheiten. Ich finde in den Goldberger'schen f. g. Rheumatismus - Ketten eine der sinn- reichste» und schönsten Forme» der Anwendung gedachter Heilkräfte und kann mich den zavlreichen und vielfachen Empfehlungen dieser Ketten seitens bewährter Aerzte, sowohl auf meine eigene Beobachtung, als die Versicherung man­cher Kranken gestützt, mit voller Ueberzeugung anschließen und empfehle dieselben be­sonders bei chronischen rheumatischen Krankheiten.

Kleve in der Rheinprovinz, den 2. Mai 1849.

Dr. Ar « tz, prakt. Arzt.

Nr. 462,

e st e.

Im Interesse der von der Goldberger'schen Fabrik in Tarnowitz gefertigten Rheumatismus-Ketten erkläre ich hiermit der Wahrheit gemäß, daß ich selbst seit Jahren an heftigem, mich Tage und Wochen lang an das Bett und an das Zimmer fesselndem Rheumatismus gelitten habe, daß aber, seit ich die oben bcregte Kette trage, bis jetzt seit Juni 1848 sich kein Anfall von Rheumatismus eingestellt hat. Ich erkläre dies um so lieber, als für mich diese rheumatischen Beschwerden um so beschwerlicher und störender betrachtet werden mußten.

Potsdam, den 3. April 1849.

Dr. Stolte, prakt. Arzt und Wundarzt.

Ich bezeuge hiermit, daß der Gebrauch der galvano-elektrischen Kette von I. T. Goldberger mich von heftigen rheumatischen Leiden völlig befreit hat.

Ulm, den 28. Mai 1819.

Sch » ster , Stadtschultheiß.

Daß die Goldberger'schen Rheumatismus-Ketten, nach gemachten Erfahrun­gen, in Fällen von Rheumatismus der Gliedmaßen, des Kopfes, des Gesichts rc., sowie bei den aus nervösen nnd rheumatischen Ursachen entstandenen Zahnschmerzen gute Dienste geleistet haben, bescheinigt.

Kassel, den 2. November 1849.

Dr. Kampfmüller, Landgerichtsarzt.

Neue Deutsche Zeitung.

Mit dem 1. Oktober beginnt ein neues vierteljährliches Abonnement auf die „Neue Deutsche Zeitung." Die Tendenz derselben ist bekannt und bleibt unverbrüchlich dieselbe, die sozial-demokratische. — Sie wird täglich Nachmittags ausgege- ben, Sonntags erscheint jedoch nur eine Beilage und zwar Morgens. Ein Feuilleton be­spricht die Erscheinungen in Kunst und Literatur.

Die Postämter sämmtlicher deutschen Staaten nehmen Bestellungen an. — Im ganzen Fürst!. Thurn« nnd Taxis'schen Postverwaltungsbezirk — einschließlich Württemberg u«d Hohen; ollern — kostet das Blatt vier­teljährlich 2 fl. 30 kr. Nh.; in d en übrigen deutschen Staaten — ein schließ­lich der österreichischen Kronländer — vierteljährlich 2 fl. 49 kr. Einige Staaten erheben noch außerdem einen geringen Stempel.

Für Frankreich, Spanien rc. nehmen Bestellungen auf: G. A. Alexandre, 28 Brand­gaffe iu Straßburg; derselbe in Paris, 23 rue Notre Dame de Nazareth für England, Amerika rc. P. A. Delizy u. Comp. 13, Regent Street, Pall Mall in London.

Frankfurt a. M., im September 1850.

Expedition der Neuen Deutschen Zeitung.

(1705) Gin junger Mann, der fid) zur Zeit noch im Auslande aufhält, sucht in seiner Heimath, Kurbessen, eine Stelle als Sing - und Klavierlehrer. Näheres in der Erp. d. Bl.

[1743] Sollte Jemand gesonnen sein, den Ver­kauf vou ächtem Düsseldorfer Senf für Kassel und Umgegend zu übernehmen, so wolle man sich franco an den Fabrikanten C. Hil­gers in Elberfeld wenden.

Einladung zum Abonnement.

Wer Wächter a. d.

Schwalm

erscheint auch im 4. Ouartal wöchentlich zwei­mal und wird fortfahren die Sache der Volks- Partei zu vertreten und sein Augenmerk beson­ders auf die inländischen Verhältnisse richten. .Auch machen wir unsere Leser aufmerksam, daß

denselben, bei fortbestchenden Landtag die Ver­handlungen schnell in leichtfaßlichen Artikeln mitgetheilt werden sollen.

DerAbonnementspreiS ist vierteljährlich 3 1 kr. mit Postaufschlag; man pränumerirt bei allen Postämtern und werden die geehrten Abonnenten gebeten ihre Anmeldungen frühzeitig genug zu machen, damit sie in den Besitz der vollständigen Nummern kommen.

Anzeigen, zu dem sich der „Wächter" wegen seiner großen Verbreitung besonders eignet, wird die dreispaltige Zeile mit I kr. berechnet und gestatten wir bei größeren Artikeln einen ver, hältnißmäßigen Rabatt.

AlSfeld, im September 1850.

Die Expedition deS „Wächters [1747] a. d. Schwalm."

Zu verkaufen:

[1742] Vier Wände Lerchengarn, noch neu, bestehend ans 50 Garn, auch die nöthigen Windlinim und 12 Haspel voll Federlappen dabei. Das Nähere in der Frarkfurtcrstraße Nr. 53 beim Hauscigenihümer.

[>758] Anzeige

DaS unterzeichnete Koinmissionö - Bürcau ist in den Stand gesetzt, Allen, welche bis sP ä t e st e n S den 20. Oktober d. J. deshalb in frankirten Briefen bei ihm anfragen (also das geringe Porto nicht scheuen), ein nicht außer Acht zu lassendes Aner. bieten unentgeltlich zu machen, welches für den An frag enden schon im nächsten Jahre ein jährliches Einkommen bis zu 10,000 Mark, oder viertausend Thaler Preuß. Cour, zur Fol^e haben kann.

Lübeck, im September 1850.

Kommifflono-Aürcau,

Petri - Kirchhof Nr. 308, inLübe ck.

[1755] Ein Kommis der mit einem Spezerei- und Kolonial Waaren-Geschäft sehr vertraut ist, findet so­gleich eine Stelle. Schriftliche Offerten unter der Adresse J. K. 1755. bitte in der Exp d. Bl. abzuqebcn

[>757] Ein großes Schau-Fenster ist billig zu verkaufen und das Nähere hier­über am Karlsplatz Nr. 60 zu erfahren.

3 n vermiethe » :

[1618] Eine freundliche neu möblirte Slube und Ka- binet, Kasernenstraße Nr. 930, dritte Etage, nahe der St. Martinskirche.

[1746] In Nr. 12 am Wege nach der Kaffeemühle eine Stube mit Möbeln, auf Verlangen auch Kost.

[ 1752] Ein noch in gutem Zustande befindlicher Schreib- s.kretär, sowie ein Windofen, sind wegen Mangel an Raum billig zu verkaufen in d-r oberen Petristraße (Entengasse, Nr. 146 in der ersten Etage.

[1756] Die Lkosmoramcn auf dem Stän­deplatz sind wegen zahlreichem Besuch noch kurze Zeit täglich von Morgens 10 bis AbendS 9 Uhr zu sehen.

Eintrittspreis 2f Sgr.

ff. Meyer.

Kassel. - Verantwortliche Herausgeber: H Heise und Dr Kellner. — Druck der Estienne'schen Buchdruckern.

1 (Beilage.)

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