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Bt as wollen b 1 e Frömmlinge in der Stândever» f e m m l u n ß V — Nun höchst einfach Sie wollen den Ständesaal zu einer chinesischen Miickergeftaschaft machen, sie wollen Wehe, Wehe! biüllen über Sodom und Gomorrha, wie von ihren Kanzeln, sie wollen heulen über die sündige Welt, die sich aus ihren Krallen be. reitS vor • h<a einem Jahrhundert vollständig erlöst hat, und die sie mit ihren Janusgesichtern für verrückt, und ihren Huber'schen Spionir- nasen für Schufte hält. Sie wollen sich durchaus dem allgemeinen Gelächter nicht allein, sondern auch der allgemeinen Berachtung preis- geben. Sie heulen von der Steuerlast des Volkes, die ihm die Revolution aufgkbürdet, und wollen ihm noch mehr anfladen. Denn sie wollen ein starke- Regiment. Zu einem starken Regiment in ihrem Hnne gehört eine tüchtige Schaar von Polizeibütteln, eine gehörige Masse von Angestellten, ein zahlreiches Heer und ein reichdotirter Hof — und was die Hauptsache, eine wohlbepfründe'e Geistlichkeit. Für das Volk der Spiuch: Zahle, bete und arbeite! Sie heulen über die Unsittlichkeit der Neuhessen und Demokraten und vertheidigen selbst die Niederträchtigkeit eines Hassenpflag damit, daß bis N ederträchtigkeit ja überall an der Tagesordnung sei. Sie werfen den Demokraten Heuchelei vor, weil diese zur Sländekaminer wählen, und wollen doch ebenfalls wählen, und drängen sich durch ihre dienstb' fl ffenen Area« iinen, die muckerisch»» Pfaffen und Schulmeister, dem Vandvolk al-
hl» »inzigen llaudtdnteu auf, Uni* was Masten sie t i>-*le wollen dt» Runftlllllii'll stürzen und Ibuh n«lftbt»u (V) und unffiH theuren ils Kurfürsten zum UUUMfrhrünkteU H»r»u »am Hestrulaud machen, b h sich blbfl Uni, bubet Flesten sie sich aU, ul- w-reu si» die MUifi i^lH bst ßtrrsustnttg Will |h Wiste«, daß in btßfem znlammeunetchrlkb»«»« Machweikz auch für die allerfchaaMlafrste«, «i»"»,t,achtigsteu uud uh* fuffüÜuSmidsigsteu streiche 'rhlupsu-int»! und -stur izmetdeutipftite« IW suug selbst zertiüm,»««», t te iUrrttetuug de« ti.'tk« durch bi» llu, p»»a«tnchrtfichk»lf b»s Fürste», die Kt»U»i»»,w»<g»,u«u durch die S,,„e» »rzwiuuung und Nathweubtnfttt
t# will gut sein, wenn ble|n taubere« ftfuitifche« iWefeftiu M»h»»r» tu bis nächsten Stänbenerfammtnug voihanb»« find, bn# gntglättbig', hrthörl», nulle Bolk muß feh»n, meß '".ist.« liebet t iefe Pharisäer und ^cheinhetUa» , ''lese Frömmler sind, bie mit ihrem ihren, ntttestarnentakitcheu « chmutst dt» Seele« bei ««g»bil»»t»n bl» rucke«, um ihre, auf ewig Herr zu werde«,
Ab», »S fl«b»i |l|*i**bf* f „ Gehe »uch Schriftgelehrte« «ab Vha- Hfüern, ih» verble»r»t« Veiler, bie «h, Mück»« seiftet und KameelS
höllischen Verdämmuiß entrinnen k "
Hub 1111 sei ein Million les
D e tt t s ch l a 11 d.
• ft riffel, tt), Zusf. Der demokratisch-sozial» Verein hat bie Herren in Kellner und Kaufmann Muhm zu Candidal»« für bie nächst» Stündewahl vorgelchingeu Die Bedingungen, unter den«» bie beiden ijandidntkn aufgesteNt sind, sind lediglich bie ijonsequenzen ber Marburger Beschluss», „Enlschitdener Bruch mit dem Ministerium Haffen- Pflug und jtbem seiner Art, Wahrung der entschieden dem»kratische« Prinzipieu gegenüber allen Parteien der Kammer, sowie strenge Unter» orbnunß des Deputirten unter de» Willen der demokratischen Partei.^
Wie sich von selbst versteht, besteht die ernannte „ljommission zur Leitung der Wahl" nicht blos auS solchen Männern, denen bie Gnade des brutalen StaatS das Recht ertheilt hat, ihre Stimme ab« zugebku, sondern auch aud solchen, die der gnädige Staat in dieser Hinsicht rechtlos gemacht hat.
* * -küsset, 17- Jul. — Der Vorschuß unseres theuern standeS- vaterS soll noch immer nicht flüssig geworden sein. Man sagt, Ihre Erlaucht bie Gräfin von Schaumburg fei an dieser Verzögerung der landesherrlichen Webe Schuld. Herenmeister t'vmetsch ist in Verzweiflung.
" -ilaffel , 17. Juli. Troß aller Gegenbehauptungen, welche die verzweifelnden Gothaer in die Welt schreien, steht eS fest, daß die Differenz zwischen Preußen und Oesterreich vvNkommen au-ge- glichen ist. Beide Mächte sehen in der Revolution nur eine traurig« Störung im Besitze und sind höchlich erfreut, daS Volk wieder glücklich dejirirt zu haben. Der vo>märzliche Zustand wird wieder herg». stellt, dabei aber der Theilung Deutschlands w so weit „Rechnung gi- tragen", daß Preußen und Oesterreich den Bund allein bilden, nicht blos faktisch, sondern rechtlich. Man mediatisirt also auf organisch- historischem Wege und nicht, wie Preußen beabsichtigte, durch „glückliche Benutzung der unhistsrischen Revolution". Hr. v. Ravowitz hat gegen diesen „glücklichen Gedanken" durchaus nicht- einzuwenren
) V ^ififi 11 bei in , 15. Juli. — Die 'Wahlagitation ist 'N hiesiger Gegend in voller Blüthe. Die Mucker wühlen aus ü""! gotilole Weise. Die Psaff.n in-besopdepr hab"' °" g"ß''^" vente falle» lassen und weliliche lonfhtunt, ft vaß man raum cgreifen kann, wie bei solcher polnischer Sorge m> S»el sorg» noch elniger. maßen bei Kräften bleibt. Das Gericht Frielendorf soll wirklich so