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K e k a n n t m a ch u n g e n.

llllOlV.

Conckssionirte Deutsch-Englisch-Amerikanische Gesellschaft zur Beförderung von

Auswanderern nach Amerika

über

Rotterdam und Liverpool.

Regelmäßige wöchentliche Paket-Schifffahrt auf den ganz neuen, zum Zweck der Auswanderer-Beförderung eigene eingerichteten

Nord-Amerikanischen Schiffen der

Back Star Company in Ssete - York.

Diese Reise-Gelegenheit ist die beste; sie ist die schnellste und sicherste.

Ueberfahrt-Preis für den Monat Mai 1850 :

Für einen Erwachsenen ...............•.........fl. 73. —

„ ein Kind von | bis 12 Jahren ..................„ 55. —

diesem Preis ist einbegriffen: . _

a) Der aanze Seeproviant, (Schiffsbrod, Reis, Mehl, 12 Pfund Fleisch rc.)

bi Freies Logis und Verköstigung in Liverpool, von der Ankunft daselbst bis z ur A b r e i sc, im eige­nen deutschen Gasthanse der Union.

C) Kostenfreie Beförderung von zwei C-Ntner Gepäck für einen Orroadjienrn und eines Centnerè für ein Kind.

d) Alle Leistungen bet Amerikanischen Gesellschaft bei Ankunft der Passagiere in New-York (siehe das Nä­here in meinen Pryspckcen). .

(Jede Expedition wird von einem in meinen Diensten stehenden Conducteur bis Liverpool begleitet.) Frankfurt a. M«, den 1. Mai 1850.

Wilhelm Rieger,

(736) Etablissements - Anzeige.

C Steinbach,

Bürstenmacher ° Meister in Kaffes, Paulistr. 881, der Lissengarthcn'schen Bierbrauerei gegenüber, empfiehlt fich zur Anfertigung von allen Sor­ten Bürsten und Pinseln zu möglichst billigen Preisen und verspricht reelle Bedienung.

762?"Das Anlehen des Bereits deutscher Fürsten und Edelleute, garantwt vom Herzog von Nassau, Friedrich, Prinz von Preußen, Herroq von Meiningen rc., bietet Gewinne von ff 25,000, 20,000, 18,000, 10,600, 14,060, 13,000, 12,060, 11,000, 10,600, 10 a 5000, rc. Nächste Ziehung am 15. Mai 1850. Zu diesem soliden und in jeder Hinsicht vortheilhaften Spiel empfiehlt Loose einzeln a 1 Rthlr , 2 Stück 2 Nthlr., 4 Stück 3 Rthlr , 9 Stück 6 Rthlr., 20 Stück 12 Ntdlr., 55 Stück 30 Rthlr. unterzeichnetes mit dem Berkaus be­auftragtes Großhandlungshaus,

Julius Stiebel junior. Banquier.

Bureau: Wollgraben in Frankfurt a. M.

<760) OFFICE GEPi MANI QUE.

Paris, 48, ine Vivienne.

Commissionen, Aufträge, Nachfragen, Erkundigun­gen aller Art, werden durch das Office Germanigue, Paris, 48, nie Vivienne, aufs Schleunigste und Pünktlichste befördert, dasselbe übernimmt Jnsertipnè- und Abonnements - Bestellungen auf alle französischen Zeitschriften und Werke, besorgt Korrespondenzen, Bör- senbülletinè, Preiscourants und Wechselcourse. Ueber­nahme von Rechtssachen, Gelderhebungen; bildet für jegliche Waare Depots und besorgt Agenten sowohl für Paris als für die Departements. Unfrankirle Briefe werden nicht angenommen.

(779) Annonce.

Das Commission-- und Anfrage-Bureau von J. B. NicdorgesceS in Bad Kissingen empfiehlt zur her- avnahenden Saison allen jenen, welche zur Kur hierher reisen, seine Dienste Das Bureau besorgt alle Ge­schäfte, bte sich für ein derartigcs Etablissement eignen, namentlich die Bestellungen auf Wohnungen. Jene Badegäste, die ohne vorherige Bestellung hierher reisen, finden in dem Bureau zu jeder Tagesstunde eine Liste aufliegen, welche offene Wobnungen vorhanden sind.

Kissingen, im April !8M.,

G e f 1111 b e II:

(805) Eine Brille, vor dem alten Wilhelmèhöherthor.

Gesucht:

[780] Zwei junge unverheiratbetc Kutscher, mit guten Zeugnissen wegen ihrer Brauchbarkeit perseben, finden sofort einen Platz. Wo? sa.t die Erped. d. Bl.

(796) In einer hiesigen Buch- und Kunsthandlung kann ein mit den nöthigen Schulkenntnissen begabter junger Mensch zu Pfingsten als Lehrling eintreten. Das Nähere in der Exped. b Bl.

3h verkaufen:

[774] Montag den 6. Mai b. I. sollen auf dem Kammergut zu Tiefenort (3 Stunden von dem Ska- tionèorr der F. W. Rordbahn Gerstungen) 24 Stück fette Ochsen und 60 Stück fette Hammel, meistbietend verkauft werden.

<802) Einige hundert leere Champagner-Flaschen und mehrere leere Oxhoft - Fässer bei

G. Adolph,

Weinbandlung am Kömgèplatz Nr. 226.

3ii vermiethen:

(744) In der Frankfurlerstxaße Nr. 45 Stube und Kabinet mit Möbeln, sogleich.

(789) In der untern Johannisstraße (Marktgasse) Nr. 367 eine freundliche Stube mit Möbeln.

(806) Eine freundliche Wohnung, bestehend aus Stube und Kabinet mit Möbeln, in einer der frequentesten Straßen der Stadt. Näheres in der Erped. d. Bl.

(763) Täglich frischer Maitrank mit frischen Orangen pr. platte Bouteille 8 Sgr. bei

M. Feldstein,

Marstaller Platz Nr. 334.

(768) Frische Goldfische

sind wieder angekommen bei

Ioh. Canr. Dachfcld jun.,

Mittclgaffe Nr. 131.

l^ Täglich frischer Maitrank, jeden Sonn- und Festtag ausgezeich­neter Speckkuchen bei

L. Arückmann,

im Rosengarten, nahe beim Bahnhöfe.

(797) Ich fühle mich gedrungen, meinen Freunden für ihre liebevolle Theilnahme bei dem Leichenbegäng­nisse meiner Frau meinen innigsten Dank auszusprechen.

I. M. Jmgrund, Schuhmachermstr.

(790) Mich nach meiner Heimath begebend, rufe ich allen meinen Freunden und Bekannten ein herzliches Lebewohl zu.

Kassel, den 4. Mai 1850.

James LoniS O'Connor,

aus London.

(798) Annonce.

Meine Flößholz - Handlung ist aufs Beste wieder assorlirt, und empfehle ich zur geneigten Abnahme ein sehr gutes Holz, unter dem Versprechen reeller und “8" A S-b-Ib-t-,

Holländisches Thor Nr. 48.

(799) Frankfurterstraße Nr. 53 im Prevot'schen Hause, eine Treppe hoch, sind Möbeln und ^auègerätb- schäften jeder Art aus freier Hand zu verkaufen. Dieselben können zu jeder Zeit in Augenschein genom­men werden.

Der Ueberrest wird den 15. d. M. an den Meist­bietenden verauktionirt werden

Wachsmann, Bauunternehmer.

(800) Meine Wohnung befindet sich vor der Schlacht 44t.

A. Wachenberg, Schneidermeister.

(801) Wenn mir der Metzgergeselle Andr. Schröder aus Schmalkalden beweist, daß ich ihm vorbedungcncè Trinkgeld vorenthaltcn habe, so erhält derselbe von mir eine Belohnung von 50 Thlr Eine gleiche Belohnung erbäst derselbe, wenn ich bei einer von ihm angestellten Klage nicht beweisen kann, daß er wirklich und von Herzen grob gewesen ist.

Kassel, den 3 Mai 1850.

I. B. Zickler, Metzgermstr.

(809) 3um bevorstehenden Confirma- tionsfcstc erlaube ich mir eine Aus- mahl goldener Ohrringe, Broschen, Colliers, Na­deln, Westenkettchen rc., welche das Neueste und Geschmackvollste in diesen Artikeln enthält, bestens zu em­pfehlen.

X Hieberg, Goldarbeiter,

Hedwigstraße A' 22, dem „Römischen Kaiser" gegenüber.

[804] e^r Für Fremde. ^3

Das Etablissement Café frangais, bem Hof- thecter gegenüber, empfehle ich allen verehrten Rosten­den, insbesondere denjenigen, welche mit den verschiede­nen Bahnzügen an dem Tage ihrer Ankunft auch wieder abzurcisen gesonnen sind, hinsichtlich seiner kom­fortablen Einrichtung und der damit verbundenen 9t, (touration â la Charte, vorzüglichsten Weinen, Bairi­schen Bieren und anderen Getränken, als einen geeig­neten Aufenthaltsort ganz ergebens!.

Thikl.

Sommertheater aufderKaffeemühle

Sonntag den 12. Mai wird die Bühne eröffnet.

Bis zu dieser Zeit'werden noch Abonnementsbillets:

I. Rang:

40 Billcts zum beliebigen Gebrauch zu 5 Thlr, II. Rang:

40 Billets zum beliebigen Gebrauche zu 3*/3 Thlr., von Herrn Eduard Ehiistiany („Deutscher Hof" bei Herrn Ahlborn) ausgegeben.

Der Anfang der Vorstellungen ist 4 Ulr Nachmit­tags festgesetzt. — Vorstellungen finden an jedem ^' fto". A. Obstfelder,

(803) fonceffionirter Thcaterdirektor.

Theater- Repertoire.

Sonnabend den 4. Mai: Der Mildschüh, ober: Die Klimme der Untur. Komische Oper in 3 Aufj. nach Kotzebue bearbeitet. Musik von A. Lortzing.

Sonntag, den 5 Mai: Der artesische Brunnen. Zauberposse in 4 Aufz. mit Gesängen und Tänzen von G. Räder. — „Schalk": Fräul. Seebach, vom Stadt­theater zu Danzig, als Gast.

Raffel. — Berautwortliche Herausgeber: H. Heise u. Dr. Ä111uer<. — Druck der Estie » ue'scheu Buchdruckerei.