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Zweiter Jahrgang.
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Wie Hornisse.
„Naum, Ihr Herren, dem /lügelschlag Liner freien Keele!"
«i 149.
Kassel, Sonnabend, den 15. Dezember
1849,
Zur Nachricht!
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Die Redaction der „Hornisse".
Die Neuhefstsche
ist in eine neue Tobsucht gegen die Demokraten verfallen. Nachdem der Waldeck'sche Prozeß einen für sie so ungünstigen AuSgang genommen hat, glaubt sie ihre Anhänger, die doch eine ziemliche Portion Dummheit müssen vertragen können, nicht länger mit den „Enthüllungen, Verschwörungen, Putsch- versuchen " :c. unterhalten zu dürfen. Der Waldeck'sche Prozeß hat die Neuhessische in dieser Beziehung so vollkommen pro« stituirt, ihr so haargenau die Nolle eines dummen Jungen, eines genaSführten Tölpels, eines geäfften Schulbuben angewiesen, daß sie allerdings guten Grund hat, ihre Schaam unter neuem Getrampel und verändertem Gänsegeschnatter zu verbergen.
Der nächste Versuch unserer Kasseler Grisette, über ihre Verschwörungülügen mit einigem Anstand hinwegzukommen, bestand in dem Manövre, — daS ihr sicher weder ein „Kriegs- noch ein Friedenssoldat", sondern höchstens ein „Jagdjäger" gelehrt hat —, in dem Manövre nämlich, recht herzlich und auS vollem Halse über die Berliner Kammern zu lachen, die sich von der „rothen Republik", von den ministeriellen Puffö hatten in'S Bockshorn jagen lassen. Daß die gute Neuhessische sich damit zuerst eine Ohrfeige und sodann den preußischen Ministern ein vollständiges Dementi gab, begreift die Grisette natürlich nicht.
Der zweite Versuch, sich ein Feigenblatt anzulegen, war gewissermaßen eine Abbitte an die Demokraten. Die Neuhessische ließ sich nämlich hinter dem Gelächter über sich selbst, über ihre eigene Dummheit, — ein bekanntes AuSkunftS- nuttel nach geschehenen Dingen! — zu einem ge
wissen Grade von sittlicher Entrüstung über die preußischen Minister Hinreißen. In ihrer Verlegenheit forderte sie Aufhebung deS Belagerungszustandes , der Ausnahmezustände überhaupt. Eâ war ja Alleâ so herrlich. „Wir sitzen so fröhlich beisammen." Die neuhessische Grisettte rauchte mit den De- mokraten die Friedenspfeife.
Nach der Friedenspfeife kommt aber die neue Manie, die nun wieder für ein paar Monate den Neuhessischen Stoff bilden wird. Die Neuhessische versichert nämlich jetzt steif und fest:
1) Die Demokraten erwarteten von Oesterreich ein groß- deutscheâ Parlament.
2) Die Demokraten wollten mit den Kroaten, Slovaken rc. in einem Parlament sitzen.
Wir wollen über diese wahrhaft pyramidale Tollheit kein Wort mehr verlieren, wir wollen sie einfach registriren. Sie soll ein abermaliges staunenerregendeS Denkmal der neuhessi- schen „Unfähigkeit" sein.
Die Demokraten erwarten also von Oesterreich ein großdeutsches Parlament und wollen eine deutsch - slovakisch - magyarisch - rutbenisch- wallachisch - serbische Nationalversammlung.
Selbst der Blödsinn kann interessant sein!
Das Capitel von der Treue zum Vaterlande.
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Eine kleine Untreue gegen die Fürsten, ein wenig Diebs- g-Iâft an» R-mm-k> --»-» W« S-l-Ibtt» H-°p"- ”»“ >«