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Bekanntmachungen.

(8ß2) Unterzeichneter empfiehlt sich in Anfertigung von Gesu­chen und Vorstellungen aller Art, im Aufstellen von Rech­nungen, Führung von Auktionen, sowie allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten bestens, unter Zusicherung prompter Bedienung und größter Verschwiegenheit.

J. P. Waqner, Pnvatsekretär, oberste Schäfergasse Nr. 903.

(864) Wir empfehlen unser gut assortirteS Lager von rothen und weißen Weinen, sowie Franzbranntwein und Rum, Champagner, Teneriffa, Malaga und Beni- carlo rc. Ji. Huetz 4* Comp.

Marställerstraße Nr. 330.

(872) Ein seit zwanzig Jahren bestehendes S pec er ei-W cr-n- ren Geschäft (Eckhaus einer frequenten Straße) ist mit Haus unter vortheilhaften Bedingungen zu verkaufen. Aus­kunft in der Expedition d. Bl.

(877) Zum bevorstehenden Weihnachtsfeste empfehle ich mich mit Anfertigung von eleganten und ein­fachen Galanterie-Arbeiten

Stephan Holstein,

Buchbinder und Galanterie - Arbeiter, obere Entengasse Nr. 146.

(SSO Puppenköpfe und Puppengestelle empfing in großer Auswahl

Friedr. Carl Mota,

(S82) Große Waaren-AuKUon.

Die Herren Scheller u. Sohn hier sind wegen Eta­blissement ihres Fabrikgeschäftes gewillet, ihr bisher geführtes Detatlgeschäft aufzugeben, und haben mich beauftragt, ihre Waarenvorräthe, welche aus: Kinderspiel- Waaren jeder Gattung , Porzellan, Glas , jEisenffuss- und lakirten Waaren , Nippsachen u. s. w. bestehen, auf möglichst schnellstem Wege zu veräußern

Ich habe nun zum auktionsmäßigen Verkäufe derselben gegen gleich baare Bezahlung Termin auf

Donnerstag, den s» d. M.,

und die folgenden Tage, Vor- und Nachmittags, im S ch el l er'schen Hause, Martinistraße Nr. 84, anberaumt, und ersuche um recht zahlreichen Besuch.

G. W. Knetsch.

(888) Mittwoch, den 28. November, Vormittags 9 Uhr, sollen in der WilhelmShöher Allee Nr. 12 (im Nah l'schen Hause) Möbeln, Betten, Porcellan, Glas, K ü - chengeräthe, ein französisches einspänniges Pfer. degeschirr, eine Quantität feiner französicher Weine, and sonstige Gegenstände meistbietend verkauft werden.

(»so) Verloren

Folgende Kurbess. 40. - Th'.r. - Loose sind verloren gegangen:

Serie 4836 Nr. 120878, 120880, 120S81 , 120882, 120883, 120881;

Serie 3076 Nr. 76896 , 76897 , 76888 , 76899 , 76900 ,

Serie 5267 Nr. 131653 , 131654 , 131655, vor deren Ankauf gewarnt wird.

(890) Aufforderung.

Auf mehrseitiges Verlangen von Mitgliedern des „demo­kratisch-sozialen Vereins" wird gewünscht, eine neue Sektion unter dem Namen „Washington" und zwar im Lokale deS Wirths George Heine, KöllnischeS Thor Nr. 15 (s. g. Spitze), zu gründen. Zu diesem Zwecke ergeht an alle Diejenigen, welche gesonnen, gedach ter Sektion beizutreteu, die Einladung, sich Sonnabend, den 1. Dezember, Abends 74 Uhr, in dem oben genannten Lokale einzusinden.

Kassel, den 23. November 1843.

Mehrere Mitglieder deS „demokratisch- sozialen Vereins".

(891) Frage an den Gasthalter Küstner inWabern.

Ist der Wirth der Gäste halber da, oder die Gäste des Wirthes halber?

Letztes Wort gegen das Inserat Nr. 884 in der Nr. 140 d. Bl.

Wir erklären hiermit die Behauptung unserer Gegner, daß wir mit Schlägen gedroht hätten, daß die fragliche Sache ein Geheimniß habe bleiben sollen und wir demnach gegen die Ver­abredung geplaudert hätten, für unwahr, eS ist vielmehr durch die Fremdzettel die ganze Geschichte ausgekommen.

Griesel, Baar, Günther, Dracklë, Stracke.

Wir haben in dieser Angelegenheit auch ein Wörtlein mit­zureden. Herr Meyer hat unter dem Vorgeben, seine Ge­sellen wünschten eine Aenderung deS Inserats Nr. 884, das Manuskript aus der Druckerei abgeholt und hinter dem Rücken der Unterzeichner willkürlich gestrichen und geän­dert. Wenn nun auch die Aenderungen nicht gerade wesent­lich waren, so ist doch ein solches hinterlistiges Verfahren um so mehr zu mißbilligen, als nach der Angabe eines der Unter­zeichner Herr Meyer vorher vergeblich dieselben zu überreden

gesucht hat, die gedachten Abänderungen selbst zu treffen.

(892) Die Expedition der „Hornisse". (893) Es sind schon vielfache Beschwerden gegen die Direktion der Fried­rich-Wilhelms-Nordbahn laut geworden, wonach dieselbe alle Untugenden der Bureaukratie und Bourgeoisie zu vereinigen scheint. Kein Fall in' dessen so auffallend, als der folgende. Einem Kutscher Schote aus dem Braunschweigischen wurde im vorigen Jahre durch einen Erdfall der zerschmettert. Die Direktion verweigerte dem Ausländer eine Versorgung- und schickte ihn nach Hause. Die Braunschweigische Regierung meist W wieder zurück, um so mehr, da die dort verunglückten Kurheffen au-) dort versorgt würden, mithin auch hier etwas für die Braunschweiger g - than werden konnte. Der Unglückliche, so hin und her geworfen, ohne a Mittel, wurde nicht nur abermals abgewiesen, sondern man verweigerte ly auch eine Freikarte nach KarlShafen, trotzdem die Post, die sich doch g nicht darum zu kümmern braucht, ihn von dort bis in seine Heimat!) su befördern wollte, — weil er früher eine Freikarte mit dem Bemerken erya habe, das sei das letzte, was man für ihn thun könne. Es mag die HH.Schwarzenberg oder Goldschmidt unangenehm berühren, von el armen Stelzfuß in der Behaglichkeit des Reichthums gestört zu werden, um so wunderbarer ist es, daß sic ihn nicht so schnell als mogli^ “ werden suchen. Indessen er hat ja keinen rechtlichen Anspruch.

Für die hessischen Flüchtlinge in der Schweiz ist einge

Sange»- «

Ucbertrag . • ^vll "

Von zwei Bürgern zu Wanfried aus Motiven der Huma- q _ — nität.........

Die Expedition der „Horn l jI ;__

Raffel. -- Verantwortliche Herausgeber: H. Heise n. Dr. Kellner. — Druck der Estieune' scheu Buchdruck«".