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Der Preis auf „Joseph Haydn" ist L.-Thlr. 150.
Der „Madator", ebenfalls nach Californien bestimmt, welcher indessen noch in Antwerpen liegt und dessen Abfahrt noch unbestimmt, ist nur 170 Last groß, und beträgt der Passagier-PreiS nur L.-Thlr. 140.
Das Schiff „Erpreß" hingegen ist erst im April nach St. Franzisco gesegelt und der „Julius" noch nicht in Bremen angelangt.
A. Philippsohn,
General - Agent für Beförderung von Auswanderern für Kurhessen.
„Kremen, den 9. Juni 1849.
„ Herrn A p I) i l i p p so b n in Kassel.
„ Durch die Blokirung der Weser wird leider daS AuS- „ gehen der Schiffe von derselben verhindert. Damit jedoch „das Geschäft nicht ganz aufhört, habe ich geeignete Vorkeh- „rungen getroffen, die Schiffe von der EmS zu erpediren.
„ Sie können daher immer wie bisher bestimmt für den „ 1sten und töten jedes Monats Passagiere nach New-Jork „und Baltimore annehmen, und zwar:
„nach ^ew^^ork am 1 stell und löten Juli
„ für LouiSd'or-Thlr. 38 per Kopf für Familien, und L.THlr. 40 „ für einzelne Erwachsene;
„nach Baltimore
„ einen L.-Thlr. mehr per Kopf.
„Wilhelm Schrader."
(380) Der Hessenbote
rediairt vom Reallehrer S. Berlit, wird auch im nächsten Vierteljahr wöchentlich dreimal .Dienstacis, Donnerstags und Sonnabends) erscheinen und abwechselnd mit politischen Aufsätzen unterhaltende Lektüre bieten. Seine Richtung — entschieden demokratisch — bleibt unverändert dieselbe. Da das Blatt eine fortlaufende, gedrängte und populäre Mittheilung der Tagesbe- gebenbeiten gibt, so eignet es sich besonder» als politische Zeitung für den Mittelstand auf dem Lande und in der Stadt. Der Preis beträgt 12 Sar. t> Hlr für das Vierteljahr und macht auch dem Unbemittelten die Anschaffung des Blattes möglich Man abonnirt bei allen Postanstalten. Bekanntmachungen aller Art finden durch den Hessenboten Verbreitung in ganz Kurhessen und werden mit 8 Hlr für die Petitzeile oder deren Raum berechnet — Neu zugehende Abonnenten erhalten den Hessenboten für den Monat Juni vom Tage der Bestellung an umsonst.
Hcrsseld, den 12. Juni 1849.
Die Expedition des Hessenboten.
(W) In ein ansehnliches C olo nial-Wa aren -Gesch ä ft en detail ein junger Mensch als Lehrling, am liebsten von auswärts.
Anerbietungen werden unter der Adresse „ E. P." in der Expedition dieses BlatteS entgegengenommen.
(W9) Frischen Maitrank (von Rheinwein), â 8 Sgr- die Vouteille, ohne Glas, sowie diverse Sorten Weine, u 7f, 10 und 15 Sgr., desgleichen alle Sorten feine Li- gueurc von 6 brö 10 Sgr. die platte Bvuteille, empfehlen bestens Simon § Kirchhof
Mittelgasse Nr. 129.
^ Nachricht für Auswanderer.
2(at 1. Juli expedire ich nach Ssew-^ork das drei- mastlge kupferfeste Schiff
„Pan", Capitän Swart, und habe ich meines Agenten, Herrn Joh. Conr. Bachfeld jun. in Saffet, beasiftragt, zu sehr billigen Preisen Ueberfahrtövertrage abzuschljcßeu.
Bremen, im Juni 1849.
» ex ^â. Ichon, obrigkeitlich angestellter und beeidigter Schiffsmakler.
(391) In der untern Carlsstraße Nr. 4, gleicher Erde, Stube und Kabinet mit Möbeln, sogleich zu vermiethen.
(392) Ein junger Mensch, welcher Lust hat, daS Drechsler- Geschäft zu erlernen, findet einen Lehrmeister. Wo? sagt die Expedition dieses BlatteS.
(393) Eine eiserne Geld-Chatoulle steht billig zu verkaufen in der Unterneustadt, Morizstraße Nr. 162.
(394) Mein Colonial - Waaren -, Cigarren- und Pulver -Gefräst befindet sich jetzt am Markt Nr. 443, im früheren Pfeiffer'schen Hause, und empfehle solches zu geneigter Abnahme bestens.
Ernst Peile rt.
(395) Ein Sohn gesitteter Eltern, von kräftiger Körperkon- stitution und gutem Gemüthe, welcher eine schöne Hand schreibt und gut rechnet, wünscht in eine Handlung, worin zugleich wo möglich Kieferei getrieben wird, unter billigen Bedingungen ein Unterkommen zu finden, und wird sich derselbe dieser, so wie jeder in das Geschäft schlagenden Arbeit mit Bereitwilligkeit unterziehen. Nähere Auskunft ertherlt die Expedition dieses BlatteS.
<»> Universal
Sommersprossen Tinktur.
Nach wiederholten Versuchen ist es mir gelungen, nach physiologischen chemischen Grundsätzen eine Tinktur zu bereiten, welche die Sommersprossen auf eine leichte, unschädliche Weise vertilgt, auch ge»en die sog. Schwindflecken anzuwenden ist und überhaupt die" Haut verschönert; ich empfehle dcchalb dieses Schönheitsmittel allen denjenigen , welche von diesen sogenannten Sommerflecken K. bald befreit sein wollen, und bemerke dabei, dass ich den Verkauf dieser Tinktur dem Hertn C. W. Bièkamp in Fronhausen bei Bellnhausen übertragen habe.
Reibstein, technischer Chemiker.
Die in obiger Anzeige näher bezeichnete Tinktur ist gegen portofreie Einsendung von 8 Sgr das Glas nebst Gebrauchsanweisung von mir zu beziehen Wiederverkäufer erhallen einen angemessenen Rabatt.
Fronhausen bei Bellnhausen, im Mai 1849.
C. W. Biskamp.
In Kassel hat Niederlage: Herr Bouis Köhler, obere Schloßstraße Nr. 258, der lutherischen Kirche gegenüber. (397) Fortsetzung vom Ob erschw arzrock und seinem Vetter. — Daß an der Versetzung des Amtmanns Kl. von Sp. nach Z. der Metr. N. zu 'Sp. mit seinem langen Arm zum Vetter, durch einen Händedruck oder Intrigue Schuld sei, ist so wenig wahr, als ein Embryo daran Schuld ist. Metr. R. zu Sp. hat sich vielmehr stets geweigert, die Gesuche vieler angesehener Staatsbürger zu Sp. um Versetzung des Amtm. Kl., und selbst der Betretung deâ Rechtsweges in deShalbiger entfernter Beziehung zu unterzeichnen, oder sich dabei zu betheiligen , lediglich aus Scheu vor Oberherrlichkeiten. Nach der früheren Strafversetzung des Amtm. Kl. von Schl, nach Sp. hörte man ein Geschrei calumniöser Verdächtigungen auf Gott und die Welt, so auch jetzt bei der Versetzung von einer Strafanstalt zur andern. Wahrhaft begründet ist an der Versetzung nur ein gewisses Ideal Kleinhans Schuld, und wenn dessen früher öffentlich kund gegebenes Register noch nicht überzeugend ausreichen sollte, so kann noch ein weiteres langes Register mit begründeten Hinweisungen folgen. Dieses diene dem Kleinhansianus ipsissimus und denen, welche etwa an dessen Orakel glauben, zur Nachricht.
____H.
(398) Niederzwehren. — Herr Landrath ! ist denn diesen Monat daS Wollmarkt, wie sonst auch, daß ich mit meinem großen Wolleträger eine Prämie erhalten kann. — 34 - a^c auch noch einen großen Bock mit einer krummen Naje, den