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der Kirche vom Staate, — Verwerfung des Malmöer (Schänd-) Waffenstillstandes, — Aufhebung der ding­lichen und persönlichen Lasten ohne Entschädigung, — Aufhebung der Familienfideikommisse, — Maßregeln zum Schutz der Freiheit in Oesterreich , — gleichmäßige Bestimmungen im Reichsheerwesen, — Maßregeln zum Schutze der Freiheit in Preußen, — eine Kammer, — allgemeines Waffenrecht, — Abschaffung der Orden, — die Freiheit, einer religiösen Genossenschaft Mitglied zu sein oder nicht;

stimmte für Verlegung nichtdeutscher Truppen in deutsche Provinzen, Anwendung des Standrechts auch in Zeiten, wo kein Krieg mit dem Ausland ist, — zeitweise Sus­pension der Preßfreiheit, — absolutes Veto der Reichs­gewalt, - den erblichen Kaiser.

6) von Baumbach-Kirchheim (tster kurheff. Wahl­bezirk: Kassel).

tritt an die Stelle des ausgetretenen Schwarzenberg sen. ein im November.

fehlte dann bei 4 Abstimmungen;

stimmte ße^en das Einkammersystem des Reichshauses, Abschaffung des Adels, auch als Stand, — Abschaf­fung der Titel, — Abschaffung der Orden, — all­gemeines Waffenrecht, — Nichtverpflichtunq, sein religiöses Glaubenöbekenntniß ablegen zu müssen, — Verbannung des Jesuitenordens , — unentgeltliche Auf­hebung der Bann- und ZwangSrechte, — Aufhebung der Familienfideikommisse,

stimmte für Anwendung des Standrechts auch au­ßer KriegSzeit mit dem Ausland (!) — absolutes Veto der Reichögewalt, — den erblichen Kaifer.

7) Cnyrim (7ter kurh. Wahlbezirk: Ziegenhain, Hom­berg re.)

fehlte bei 17 Abstimmungen (bei 9 mit Entschuldigung.) stimmte ßeßen die Vermehrung der deutschen Streit­macht, — Amnestie der Verbrecher, — Zu­la ssung Heckerü, — Trennung der Kirche vom Staate, — die Aufhebung der dinglichen und persön­lichen Lasten ohne Entschädigung, — Aufhebung- der Jagdgerechtigkcit ohne Entschädigung, — Aufhebung der Familienfideikommisse, — das Einkammersystem im Reichöhause, — absolutes Veto deö ReichSoberhaupts, unentgeltliche Aufhebung der Bann- und ZwangSrechte. stimmte für einen verantwortlichen Präsiden­ten in der Person Johanns, — Abschaffung des Adels, — Abschaffung der Todesstrafe, — Verwerfung des Waffenstillstandes zu Malmö, — Untersuchung gegen Z i tz und Schlöffel, — Abschaffung der Orden, — energische Maßregeln der Centralgewalt in Oesterreich und Berlin zum Schutze der Freiheit, — vollkommene Glaubens- und Religionsfreiheit, — suspensives Veto der Reichsgewalt, — für einen erblichen Kaiser !

8) Jakobi (4ter kurh. Wahlbezirk: Hersfeld :c.) fehlte in 35 Sitzungen (in 2 mit Entschuldigung.) stimmte ßcßcn Amnestie der politischen Verbrecher, — Zulassung Heckers, — Trennung der Kirche vom Staate, — Verwerfung des Waffenstillstandes von Malmö, — die Aufhebung der persönlichen und dinglichen Lasten und der Zwangs- und Bannrechte ohne Entschädigung, Aushebung der Familienfideikommisse, — die Ab­schaffung der Gesandten in den einzelnen Staaten, — energische Maaßregeln der Centralgewalt in Oesterreich und Preußen, — das Einkammersystem deS ReichShau- scS, — 21bfd)affuTiß des Adels (!), — Abschaffung der bloßen Titel, — allgemeines Waffenrecht, — Ab­schaffung der Todesstrafe (!), — Gleichberechtigung der Religionsgesellschasten;

stimmte für den unverantwortlichen ReichSver­

weser Johann, — Aufhebung deS Adels (!) (s. oben), Abschaffung der Todesstrafe (!) (s. oben), — die Unteriuchung gegen Zitz und Schlöffel, — die An­wendung des Standrechts, auch wenn kein Krieg mit dem Ausland ist, - ab so lutes Veto der Reichs­gewalt, einen erblichen Kaiser!!

stimmte zweimal für etwas, und nachher dagegen (Konsequenz!).

9) Werthmüller (9ter kurh. Wahlbezirk: Fulda rc.) fehlte bei 5 Abstimmungen;

stimmte gegen Amnestie der politischen Verbrecher, — Zulassung Heckers, — unentgeltliche Aufhebung der dinglichen und persönlichen Lasten, — absolutes Veto der Reichsgewalt, — Verbannung des Jesuitenordens aus Deutschland, — Aushebung der Zwang- und Bann­rechte ohne Entschädigung; stimmte für die Wahl deS unverantwortlichen Reichsverwesers Johann, — Aufhebung der Todes­strafe, — Abschaffung des Adels, — energische Maaß- geln der Centralgewalt in Oesterreich und Preußen, — Aushebung des Adels als Stand, der Orden, Titel, — gleiches allgemeines Waffenrecht, — vollkommene Glau­bens- und Religionsfreiheit, — den erblichen Kaiser!! (Schluß folgt.)

Der zukünftige Landtag und die Land­tagswahlen.

II.

Warum ist Bayrhoffer, ist Theobald, warum sind diese Wühler nicht sämmtlich in der Pfalz? Warum!? sybili- sirt der Sonnenkorrespondent der Neuhessischen aus Marburg. Warum zeigen sie nicht mit der Sense in der Hand ihre Tapferkeit, — warum schicken sie nur die blinde Menge in den Tod und in's Verderben? —

Diese Fragen an'S Schicksal sind ebenso viel naive Selbst­verdammungen ! Warum stritten Sie, o Sonnenkorrespondent, denn nicht mit in den Reihen der preußischen Prätorianer gegen die republikanischen Insurgenten in Dresden! — Warum lagern Sie nicht am Odenwald unter den hessendarmstädtischen Tornistern? warum reiten Sie nicht mit der schönen Regi- mentStochter hinter den Mecklenburger Dragonern gen Wein­heim und gen Ladenburg für den Kaiser und für die Reichs- verfaffung?

Warum nicht? Weil Sie Korrespondenzen in die Neu- hessische schreiben müssen! Weil Sie in Marburg und in Kassel gegen die Demokraten heulen wollen, und weil Sie sich viele Früchte von diesem Geheul versprechen! Weil sie außerdem in die Ständekammer gewählt werden wollen. Von der an- geborenen Feigheit soll hier nicht die Rede sein.

AuS denselben Gründen, weswegen die Heuler ihrerseits auf ihrem Heulerposten bleiben, aus denselben Gründen bleiben die Wühler auf dem ihrigen, bis auf den letzten Mann. Der Unterschied besteht nur darin, daß zu dem Letzteren etwas Muth gehört, während ein Heuler Nichts zu riskiren hat. Voila tout!

Freilich dem Heulervercin wäre eö lieblich zu hören, wenn ihnen gegenüber die Feinde das Schlachtfeld verließen. Es wäre ihrem" Herzen ein süßes Wohlgefallen, wenn diese Män­ner irgendwo anders wären, wie an ihrer grünen Seite in Volksversammlungen, in Bezirksräthen oder in der Stände­versammlung. Aber diese Freude kann ihnen nicht gegönnt werden.

Es wird ein wahrer Seelenschmauß sein, späterhin die Listen der Heuler durchzugehn und die Namen mck Strichen zu bezeichnen, die nicht gewählt worden sind; in die­ser Liste finden wir durchaus nicht etwas Wunderbares, wie