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Piemontesen! Ihr habt Ench auf den Feldern der Lombardei gegen den nämlichen Feind gemessen, der unS heute wieder unter die Füße treten will. Genueser! Ihr bewahrt noch immer das heilige Feuer der Freiheit, daS jener Oesterreicher zu ersticken sucht. Neapolitaner, ToSkanier, Stctlter, Venetianer, Lombarden! Ihr alle verabscheut gleich tief jene Horden von Sklaven, die Europa mit Trauer erfüllen und die die Harmonie der Civili­sation und der Völker stören. Erhebt Euch denn in Masse gleich uns, um jene Geißel weit aus Italien hinaus zu werfen. Erhebt Euch, nicht um der Stimme einer Regierung, sondern um dem heiligen Rufe Italiens zu gehorchen. Italiener! erneuern wir die Großthaten unserer Vorfahren; laßt und aufs Neue den Baum der Frei­heit pflanzen. Völker Italiens! Die Republik ruft Euch alle auf. Möge auch nicht ein einziges der unvergäng­lichen Stimme des gemeinsamen Vaterlandes sein Ohr verschließen!"

Die Neuhessische ist wahnsinnig. Wenn sie überhaupt jemals in der Lage gewesen ist, den Kopf verlieren zu können, so hat sie ihn verloren.

In ihrer Wurh über den Ausfall der letzten Parla­mentswahl weiß sie zehn Reihen nachher nicht mehr, waS sie zehn Reihen vorher geschrieben hat. Vergleiche den ArtikelCassel" in der Donnerstags-Morgenausgabe.

Nur einS: Die Hessische erzählt, unser Deputirter Knobel, dessen Ehrenhaftigkeit natürlich weder vom Hrn. Oetker, noch vom früheren Republikaner Hrn. Pfaff in Frage gestellt werden kaun, Knobel also habe an die Bauern geschrieben:

Kellner sei kein rother Republikaner!

Was thut dieselbe Hessische in demselben Athemzug? Sie behauptet, Knobel habe an die Bauern geschrieben:

Kellner sei kein Republikaner!

Sapienti sat! In dieser perfiden, gemeinen Weise beutet die Hessische, die Zeitung der Professorensalba­derei, der SchuljungenstaatSmänner, der grünen Diplo­maten , den ganzen Brief Knobels aus.

Eine Korrespondenz des MärzvereinS beginnt:

Die Lage deS Vaterlandes ist gegenwärtig so, daß sie jedes deutsche Herz mit tiefer Sorge erfüllen muß. Die Erbfeindin unsrer Freiheit und Einheit, die HauS- Politik der Fürsten greift von Tage zu Tage mächtiger in die Leitung der deutschen Sache ein, und nach dem schönen Aufschwünge deS vergangenen Frühjahres tritt schon jetzt eine neue Epoche der Restauration an uns heran. Denkt an die Jahre von 1815 bis 48, und wollt Ihr jene Periode des Druckes, der Knechtschaft der Zerrissenheit nicht noch einmal erleben, so regt Euch, und bewacht Euer Recht. Es ist jetzt keine Schlafenszeit."

Und immer noch INärzverein?

Schreitet das Ministerium noch immer nicht gegen die gesetzscheuen Pastöre ein? Ist d a S Glaubens - und Gewissensfreiheit, wenn dieAußenstehenden" von den Kanzeln herab verdammt werden? So wenig eine Kirche die andere schmähen darf, so wenig darf die Kirche Diejenigen schmähen, welche nichtdie Ihrigen"

Schreitet daâ Ministerium noch immer nicht ein?

Die Civilehe ist eine Türken- und Heidenehe.

Ein Geistlicher des Amts Wetter.

In der Schwalmgegend circulirt ein Hirtenbrief, welcher die Civilehe auf eine so schaamlos sinnliche Weise angreift, daß man die raffinirte Wollust der Konventikel« und Betstunden - Mucker kennen muß, um nicht an den Männern deS Herrn irre zu werden.

Es wird Jemand gesucht, der ein Husaren­regiment machen kann. Auskunft in der Expedition.

In Hessen existiren circa 50 verschiedene Sor­ten Näthe". Sage, was willst du mehr?

Von ihm stammt unser Herrscher

Kurfürst Friedrich Wilhelm ab, Der mit Weisheit, Ernst und Milde

Führet seinen Herrscherstab.

Friedrich Wilhelm lebe lang!

Ist der Hessen Preisgesang "

5- I. Schäffer.

DeS bessern Verständnisses der geistlichen Philippitte» wegen, ist wünschenswerth, daß hohes Ministerium das durchschnittliche Einkommen einer jeden Pfarrerstelle veröffentlichte. Wie wär's?

Der Bürgerverein will sich in Rotten abtheilen. Die erste Rotte soll den Namen führen "Elvers".

Die zweite E g ge na ".

Die dritteHornstein".

Die vierte Schimmelpfeng".

Die fünftePfaff".

Die sechste Hotop ".

Die siebentevon Sybel-irrutu«" u. s. w.

Schund, nichts als Schund! Ich bin Humanist und gehe am liebsten mit pensionirten Generals, Oberst­lieutenants und Platzmajors um!

S. in Rinteln.

Man hört, daß Seine Königliche Hoheit einem Unteroffizier, der bei der Wahl Henkels 6 Thlr. verloren hatte, selbige ersetzt habe.

Ich bin Aktuar und wollte Landrath werden; ich bin Aktuar und wollte Verwaltuvgâbeamte werden; ich