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je brutaler sie die Nothwendigkeit einer Reformation bestritten und das Recht der Christenheit, über ihre meineidigen Priester in großen Concilen den Stab zu brechen. Tausend edle Kämpfer sielen in diesem langen Freiheitskampfe. In Deutschland endlich geschah die große Schlacht, die den Staat von Neuem zur Herrschaft über die Kirche brachte, den Despotismus über die Freiheit, die Form über den Geist. G. Kellner.

Jungfernrede des dicken Pastors Californier in der Ständekammer.

Komm' heil'ger Geist! Beschatte mir! Und gleich dem edlen Reichskanonier Lehr' heilige Glut mich Zornigen. Mein Text ist Californien.

Californien ist mein Redetext.

O würde ganz Hessen hingeherti Und suchte Gold im dornigen Gebiet von Californien.

Die Kirche war mein gülden Vließ, Mein golden Kalb und Paradies. Nun stößt mit Gesetzen, mit hornigen , Der Staat mich aus Sankt Californien.

Die Accidenzien bin ich los

Und wie derAdam" nackt und blos. Lebt wohl denn ihr goldkornigen Gefilde von Carl ifornien.

Freunde! Ich will gern für ein paar Wochen nach Frankfurt gehen; nachher könnt Ihr ja widder 'nen Annern wählen; in 6-Wochen bin ich w dder da, wie schon emal; entweder hab ich da den Kaiser gemacht, oder es is nix zu machen. Dann könnt ihr ja Wid­der den Baumbach wählen, oder den Schwarzenberg. Abwechselung muß sin!

Der" Henkel.

Laßt mich nurst nach Frankfurt, ich will se schon raus schmeißen aus der Paulskirche, die Oesterreicher; un de Baiern un de Würtemberger derhinner her, wenn se nit wollen, wie ich will. Mir Anneren wollens schon fertig bringen. Un wenn mers zu lange dauert, so schmeiß ich mich selber raus, un laufe Widder wek, wie schon mal. Der Henkel.

Wählt mich nurst nach Frankfurt; wählt mich au nach Kassel un in den Bezirksrath, un in den lutherschen Gemeindeausschuß un bei Alles. Ich muß bei Allem sin. Ohne mich wird doch nun mal nix fertig. Ich will's schon machen. Der Henkel.

DaS vorige mal, wie ich in Frankfurt war, hab ich nix gesprochen. Worum au? Die Kerle schwätz­ten genug. Dies mal will ich'S en aber zeigen. Ein­mal sprech' ich aus dem FF! und wenn's nix hilft dann lauf ich Widder nach Kassel.

Der Henkel.

Herr Revisor Hauß! Am Sonnabend erklärten Sic, nur Herrn Hahndorf oder Herrn Dr. Kellner Ihre Stimme zum «epuurtcn nach Frankfurt geben zu wollen; jetzt empfehlen Sie Herrn Henket!!! Herr Janson! auch Sie empfehlen Herrn v gegen Ueberzeugung, meine Herren? Blos im k . . .me davon, wenn man aus Jndifferentismus oder Halbheit bet einem Verein verharrt, ohne das Prinzip (oder vielmehr das Nichtprinzip) seiner Majorität zu theilen.

G. D.

Die Neuhessische denunciirt:

Ein demokratisches Fest in Helsa. Die Staatsbehörden müssen ein Einsehns haben! Demokratisch-kommunistische Reden in Helsa. Hilfe! Hilfe!! Eine rothe Fahne! Drauf ihr Behörden! Wir sind verloren! Hurrje! Blutlachen in Zukunft! Hilfe! Drauf! Wir sind verloren! Verloren! Alles verloren! Muth! Muth! Muth! Juri!

Die Volksversammlung zu Fulda hat den durch den Republikaner und Gymnasialpractikanten G. im Auftrage der Neuhessischen" eingefädelten Anschluß an den na­tionalen Verein zu Kassel abgelehnt. Bravo!

Ihr mögt schreiben, anklagen, toben wie ihr wollt; wir treten nicht ab.

Hassenpflug. Hanstein. Motz.

S ch effer.

Serenissimus will uns ab treten lassen!! Leidet'â nicht, helft, schützt uns; da sind wir.

Die konstitutionellen Minister.

Mein Lotterieanlehn bei Rothschild? Was kümmert mich der Wippermann'sche Antrag. Der Staat hat nicht den geringsten Nachtheil, nur die Actionäre sind geprellt. Rothschild hat selbst gesagt, daß ich ihn überlistet. Alles auf meine Verant­wortung! Ich trete in Ewigkeit nicht ab.

__ Motz.

Mein Anlehn bei Rothschild? Alles auf meine Verantwortung! Der Staat ist übervortheilt, aber Rothschild hat mir selbst gesagt, wären nur dann