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Dem Reichsverweser ist nicht wohl, Verdarb sich den Magen an deutschem Kohl, An Schweinefleisch und Sauerkraut; Der Preuße, der hat's besser verdaut.

8.

In Berlin, sagt er, Schön da sein, sagt er, Wrangel sein, sagt er, Und das Militär, so sagt er.

Und in Kassel, sagt er, Garstig sein, sagt er, Wrangel nicht sein, sagt er, Und kein Nichts, so sagt er.

Kommen müssen, sagt er, Hauen müssen, sagt er, Hauen, stechen, schießen, sagt er, Alles schön sein dann so sagt er.

9.

Der Bergk, der Oetker, der Sybel, Salat ohne Essig und Zwiebel; Der Schwarzenberg, der Nebelthau, Eine längst verdorrte Juristenau.

Der Henkel und des Henkels Troß, Eine gewesene Armbrust ohne Geschoß, Schlappe Reiter auf lahmem Noß. Der Lederer und der Sunkel, Ein Spinnrad und keine Kunkel!

Erklärung des Volksraihs zu Wetter in Betreff

-cs Wahlgesetzes.

Ein immer noch umlaufendes Gerücht läßt von Wet­ter aus Petitionen für das neu angenommene Wahlge­setz eingegangen sein. Der Unterzeichnete erklärt hiermit, daß er bei den Landtagsabgeordneten mehrmals nur für ein durchaus volksthümliches Wahlgesetz ohne irgend einen Census petitionirt hat, mit dem ausdrücklichen Bemer­ken, daß er Bürgertugend und Intelligenz, nicht Aecker, Wiesen und den Geldsack für die wahren Stützen eines freien Staates und Volkes halten müsse. Der Wahrheit halber, die von Reactionären und ihren Blättern heut zu Tage für ihre Zwecke so geflissentlich verletzt wird, diese Berichtigung.

Wetter, im Febr. 1849. Der V olksrath.

Die Direktion derFriedrich-WilhelmsNord- bahn und ihre Krüppel.

Es müssen Ersparungen gemacht werden? Kanu man nicht den berühmten Schmuck zurückbekommen und sonstigen Handlohn? - Wenn Ihr bei einem verkrüp­

pelten Arbeiter anfangen wollt, bei Armen, Lahmen, Unglücklichen, dann ist es an der Zeit, Euch vor die Schranken der Oeffentlichkeit zu fordern, namentlich den Herrn D...., der zwar bedeutende soziale Studien gemacht haben will, aber noch nicht zu wissen scheint, daß feder Arbeiter seinen Lohn verdient, und nicht eine grobe mitleidlose Zurückweisung gerechter Ansprüche.

Ein Aktionär.

Erstes Recept

des in der Hornisse Nr. 7 angekündigten Hausmittels, um 200 Thaler in circa 3 Jahren zu ersparen, trotz einer Löhnung von 3 Sgr. täglich.

a) Vor allen Dingen müssen die meisten Ochsen für das Regiment von einem adeligen Gutsbesitzer, noch besser von einem Verwandten des Commandeurs, ange­kauft werden. Solche Ochsen sind dickleibiger, wenn auch weniger fett, und haben ein dickes Fell, womit ich eS stets gehalten habe.

b) Muß beim Einkaufspreis der Ochsen ein Wein- kauf versteht sich Käufergeld vorbehalten werden.

c) Um in bestem Einverständniß mit dem betreffen­den Feldwebel zu bleiben, wird die Ochsenleber gebra­ten, verfrühstückt, und die Zunge bekommt die Frau Feldwebel. S ...... .,

gewesener Regiments-Metzger.

Warum ist die Landeskreditkasse geschlossen?

Sollen die Eisenbahnpapiere steigen, oder die Grundstücke im Werth fallen, oder Beides zugleich? Warum?

Anzeige an die Scheerenschleiser der Residenz.

Das Muster der Heckenscheeren, womit Soldaten­schnurrbärte in Form eines FW geschnitten werden, kann eingesehen werden bei Veto, Reichsfriseur.

Der Herr Schulrath Vogt wird auf daS Ge­rücht aufmerksam gemacht, welches besagt, daß im hie­sigen reformirten Wasienhause die Kinder auf den ent­blößten Körper gezüchtigt würden, Knaben und Mädchen im Beisein beider Geschlechter. Sollte ein solches Ver­fahren vielleicht im Einklang stehen mit einer gewissen Gattung von Mysticismus , der die Augen gen Himmel verdreht, während die Hände nachallen irdischen Sie­benfachen zugleich tappen"?

Ein Rationalist.

Da es mir gelungen ist, auf meiner letzten Geschäfts­reise nach Berlin mehrere Waarenlager alter russischer Vollblutsknuten, Shrapnells und dergl. Kleinigkeiten zu erstehen, so empfehle ich mich hiermit allen Kaufliebha--