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Gnaden in jenen Zeiten des Faustrechts. Der Mensch ist zur Herrschaft geboren, und wenn Alle dienen wollen soll ich darum ebenfalls meiner Bestimmung entsagen? Nein! kniet, winselt, betet, fühlt euch alücklick in eurer elenden Knechtschaft, ich herrsche. Sie hatten Recht, diese alten Feuvalherren. 9

Ja ehmals mochte daS niedere, ungebildete, schwache Volk wohl mit Vertrauen zu ihnen emporblicken

Eifersüchtig auf ihre Macht hielten sie's mit dem Armen, mit dem Schwachen gegen seine Verfolger aeren die Nebenbuhler ihrer eignen Herrschaft Sie zerbrachen die Felsennester des kleinen Raubgezüchts - sie die stolren Adler, stürzten sich auf die schwächeren, vereinzelten Räuber und Mörder; und der gewerbfleißige Bürger der Städte und der gedrückte, an die Scholle gebundene Landmann, waren ihnen dankbar und ergeben und Diensten gewärtig. Die guten Narren! J

Als aber das Land frei war von den gewaltigen Raubrittern, und von den reichen und mäcktiaen Sret. Herrn und Dynasten, als nur Einer, der Mächtigste, Herr war über Alle, über die Edlen und über die Büraer über die Freien und Unfreien, über Herren und Knechte — siehe da, da ging ein anderer Tanr an a '

Da wurde nicht mehr mit dem Armen geliebäugelt, und mit dem freien Bürger Halbvart' aemackt- man hatte ihre Hülfe nicht mehr nöthig; die Nebenbuhler der Macht waren gestürzt. - Aber man hatte ihr Geld nöthig - ihr Geld und immer mehr Geld, um die gewachsene Macht zu erhalten, durch Besolden der Trabantt» durch Bestechung aller freien Seelen, durch den Abkauf aller Manneswürde, aller Tugend, aller Vaterlands! ebe und Selbstständigkeit. Und als man genug Söldner geworben hatte, als der unterjoch?« Adel u^ waren da legte man Die Hand an die letzte» Freiheiten der Städte und des Landvolks. Allgemeine S^ war das Ende. Alle Herzen waren entmannt, alle gebrandmarkt von Habsucht, FUickbeit %s„.7;ZI .

der elendesten Bestechung durch erbärmliche Gnadenbezeugungen, durch »erabfAeuuLsm^ toast «d ©«meintet M f«»r.ben N.^r-O-d.» Int? n^nniä’Satur«9 *****

Kindisches Treiben! Entsetzliches Spiel mit dem Heiliasten auf

Unb dabei unter diesem falschen Goldschaumglanze der Hofhaltungen, der betreßten Äenm.Sa^ treffen-Buhlerei, der Fastnachtspossen und großen Militärparaden, der Hofbälle der der goldnen Dosen und Kammerherrnschlüffel, — dabei daS Elend der Armntk » nstmedaillen für Nichts, und ter jammer m j.d°>- H-M. und di- S-u,-»° des r-d-d L ÄSS? **' - u»s-âck auf Manen »kielten Sippen, Ur wiilh-nd- D-rzw-iflmg i„ tanfebb und «6er taufe,® Serm i °" ^""""

Der Troß der feilen entmenschten Hosknechte und Beamten aeiLelt? '

;ertnirf«tcn Schasst. Die Triester sielten ihr, fegnente Haud über M« »üUif*? S»st "" Sn”S l' ^^'gâ, «•«.«■ ©naben, der eien„rtr.t,r d-- Hmu»-I- auf L-d-u; ,„6 ’SÄf 6 r St % j? ’“ seinen Fußen leckte, war mehr, als der beste, arbeitsamste Bürger war i als « 5 Michel von

er sich mästete; er war mehr, denn er war ein Diener be« Gesagten des Herrn er war deren Blut

Und diese Gesalbten? - Ja ehmals! - Aber das war vorbei All/Laster und Lulle den hunderftahrigen Stamm vertrocknet, ausgesaugt, entzwcigt und entblättert ’ b ^"^ ^tt"

fert ane stets neuen A-«schw-,stng.° «„« U D-liri-m ÄW " "♦

unfähig an S-P - z.rb,°ch,u an Smet. Ser $l„« »„ Sind- und dn Su,»Iu»a"" ^ " ^S--», -

Da donnerten plötzlich die Sturme der Revolution an die schwankenden Tbrone i K ,

was der eitle Glanz und Prunk, was feile Gesinnung Jahrhunderte lang verhüllt batte 1 U wurde offenbar, Unfähigkeit, die Schwäche, die Gcistesarmuth der alten Geschlechter Das wurde offenbar die

Kinde der ersten Revolution, vor dem Kaiser des Volkes M damals als sie vor dem

Noch einmal sind sie von ihren knechtischen Völkern wieder auf ibre Sia» fr* ^ldncn Stühlen fielen. — Knechtschaft war der Dank. Sitze erhoben. - Neue Martern, neue

Da erschien der Engel des Jahres 1848. und mit aewaltiaer v ,

benheit, der Göttlichkeit von diesen armseligen , sänimerlicken ßiXu ° t '$ " de" letzten Schleier der Erha- tragen von Jahrhunderten; ein in sich selbst forterreuates «prfnL r™ ^" Väter Sünden und Schwächen neuem, kräftigem Blute — verlassen von der Heldenhaft der Geichlecht; uncrquickt, ungestärkt von

-goldne Säulen auf thvnernen Füßen! ” $ un® von der Frische des göttlichen Geistes;

Freiheit! Gleichheit! Brüderlichkeit' —

verkünden. Was du bringen willst, bringe uns bald' ' ^" kommst, das jüngste Gericht zu

Wenn ich diese« Ruf höre, der die Welt errittern k _

und wenn ich vor diesem Rufe jene schwachen, thönernen ©eftafr^ fr” fröUen ^^schichte stocken, — mich ein trübes Mitleid mit diesen morschen, verkümmere,t " schwanken und wanken sehe, so erfaßt wenn ich ihre alten Sünden, ihre alten Grausamkeiten llcts von'«"' mU ^^ "bleichenden Sternen: — aber "^ ^ "" ^^ lind dummer Anbetung und ePeid>efl^ èfrbentit"^Sort^