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D i e Hornisse.

Zeitung für hessische Biedermänner.

31. Cassel, Sonnabend am 23. Dezember 1848.

^^ DieHornisse" erscheint wöchentlich zweimal, und kann jede» Mittwoch und Sonnabend Mittag gleich nach dem Erscheinen bei den Verlegern gegen den Betrag von 9 Hlr. in Empfang genommen werden.

JL C. J. Raabe & Comp., Buch- und Kunsthändler.

Steinweg Nr. 190.

Zur Nachricht.

Das Blatt erscheint auch im nächsten Jahr und zwar jedenfalls bis zum Anfang des zweiten Vier­teljahrs, bis wohin es hoffentlich gelungen sein wird, die Vorbereitungen zu der von Dr. Kellner und H. Heise beabsichtigten Herausgabe einer größeren politischen Zeitung zu vollenden.

DieHornisse" wird vom nächsten Jahr an wöchentlich dreimal, Dienstags, Donnerstags und Sonnabends, Nachmittags 4 Uhr, (die einzelne Nummer gegen den Betrag von 9 Hlr.) ausgegeben. Den Ort der Ausgabe werden wir in der nächsten Nummer bezeichnen. Ebenda kann dann auch auf unser Blatt für das nächste Vierteljahr, und zwar Freitag den 29. d. M. und an den folgenden Tagen, gegen den Preis von 18 Sgr. abonnirt werden. Für die Möglichkeit eines gleichen Abonnements durch die Post wird Sorge getragen.

Zur ferneren Nachricht diene, daß das Blatt im nächsten Jahre wöchentlich eine Nummer, und zwar die Sonnabends erscheinende, vorzugsweise den Jämmerlichkeiten und Thorheiten unseres lieben Vaterlands widmen, in den andern beiden Nummern aber wie bisher, trotz aller deshalbi-

gen Verfolgungen durch Staatsanwälte und sonst, mit unerschütterlicher Ausdauer dem mißhandelten Geiste

unserer Revolution daß Wort reden wird.

Die Redaction.

Der Kaiser.

I.

Es wird Ernst. Der betreffende Parlamentsausschuß in Frankfurt beantragt einen Kaiser aus den deutschen Fürstengeschlechtern, einen erblichen oder Wahlkaiser, d. h. die Hölle oder die Sündfluth. Die Nationalversamm­lung wird dem Anträge beitreten. Johann ohne Land war der Anfang des Endes, wir waren entrüstet über seine Wahl, wir waren entrüstet, vom heiligsten edelsten Zorne entbrannt, weil wir in der Wahl des heiligen, unver­antwortlichen Neichsverwesers den Sarg der deutschen Einheit und Freiheit erblickten, weil wir sahe», daß damit die dynastischen Interessen, jene scheußlichen Interessen des Menschenhandels, des Völkerschachers heilig gesprochen, weil wir wußten, daß damit der Entwickelung Deutschlands im Osten und Süden, im Norden und Westen Daum­schrauben angelegt wurden; wir waren entrüstet, empört, aber mitten in unserm Ingrimm hegten wir die sang»i-