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Wien begraben werden ; darum mußten jene höheren Wesen ohne Kleidung, oder im Gewand der Frauen — jene Engel, die Croaten — kommen!!!! 3a, nun ist das Werk vollbracht!

Aber! Aber! Aber! „Aus Nächten wird geboren ein rosig Mor- gcnlicht!" und wenn die Nebel ihm den Weg verwehren — dann wird der Aufgang blutroth seyn!

Aus dem Antritts - Manifeste kann ich des beschränk­ten Raumes wegen, hier nur einige Stellen mittheilen. „Wir Franz Joseph der Erste, von Gottes Gnaden, Kaiser von Oestreich, König der Lombardei, und Venedigs, von Dalmatien, Croatien, Slavonien, Gallizien, Lodome- rien und Illyrien, König von Jerusalem w. ic." — also ganz der alte Schnack, die alten Lügen! — „Durch die Thronentsagung Unseres erha­benen Oheims, Kaisers und Königs Ferdinand L, in Ungarn und Böhmen dieses Namens des Fürsten, und die Verzichtleistung Unseres durchlauchtigsten Herrn Vaters, Erzherzog Franz Karl, auf die Thron­folge, kraft der pragmatischen Sanktion berufen, die Krone Unseres Reichs auf Unser Haupt zu setzen!" — (und Kraft der Souveränität des Volks??? was da??? die Krone von dem jungen, unerfahrenen Kopfe wieder abzufetzen!) „Verkündigen Wir hiermit feierlichst allen Völkern der Mo­narchie Unsere Thronbesteigung, unter dem Nameu: Franz Joseph des Ersten. Das Be­dürfniß und den hohen Werth freier und zeitgemäßer In­stitutionen aus eigener Ueberzeugung erkennend;"—(also aus eigener Ueberzeugung! — — wie göttlich­kaiserlich!!—) „betreten Wir mit Zuversicht die Bahn, welche Uns zu einer heilbringenden Umgestaltung und Ver­jüngung der Gesammtmonarchie führen soll." st. w. „fest entschlossen den Glanz der Krone ungetrübt und die Gesammtmonarchie ungeschmälert zu erhalten, aber bereit, Unsere Rechte mit den Vertretern Unserer Völker zu theilen;" (wie zeither! d. h. ich esse die Kirschen und ihr er­haltet die Steine! oder: ich behalte den Glanz der Krone und ihr bekommt den Schmutz da­von!) rechnen Wir darauf, daß es mit Gottes Beistand und im Einverständnisse mit den Völkern gelingen werde, alle Lande und Stämme der Monarchie zu einem großen Staatskörper zu vereinigen." (Also: hinweg mit dem Gedanken an ein einheitliches Deutschland! Der P^önir aus der Asche ist ein Slavenreich!!!) »-Wir zählen auf den gesunden Sinn der stets getreuen Landbewohner ?c. rc. (d. h. ich stütze mich auf die fromme Emsalt desjenigen Theils der Bevölkerung, welcher gänz­lich in der Hand der Pfaffen und Beamten ist, und den ich eigentlich nicht höher achte, als den Ochsen, der "uf meine kaiserliche Tafel liefert!) ic.ic. ja) denke, damit set's genug von diesem Manifeste.

Andenken an Oestreich und die öftreichisch-preußisch- deutsche Nationalversammlung und Oentralgewalt ju Frankfurt am Main.

Dringlicher Antrag des Abgeordneten Zimmer­mann aus Spandow. '

21. Nov.

Hohe Nationalversammlung!

Viele glaubwürdige Nachrichten aus Wien stimmen dahin überein, daß bei dem Kampfe Anfangs dieses Mo­nats und Ende des vorigen, und nach dem Siege deS Militärs von den Militärs Ungesetzlichkeiten begangen wurden, für welche in der Geschichte noch keine Beispiels vorhanden sind.

Es sind besonders folgende Thatsachen gemeldet worden:

1) Der Eigenthümer des Schüttelbades so wie seine Ehefrau wurden in folgender Weise getödtet: beiden Personen wurden Hände und Füße abgehackt, der Frau die Brüste abgeschnitten, sodann wurden die verstümmelten Körper zwischen Matratzen genäht und in diesem Zustande ins Feuer geworfen und verbrannt.

2) In dem Odeon, einem der großartigsten Gebäude Europas, sollen sich Flüchtlinge, Verwundete in großer Anzahl befunden haben; dieses Gebäude wurde vom Militär in Brand gesteckt. Als die Unglücklichen sich flüchten wollten, wurden sie vom Militär daran gehindert. Endlich stürzte das hohle Metalldach herunter und führte für die in dem Gebäude befindlichen Personen den grausamsten Tod herbei.

3) An mehreren Orten, namentlich beim Hundsthurme wurden Frauenzimmer mit verstümmelten Brüsten und aufgeschlitztem Bauche gefunden,

4) Frauen, Mädchen, ja Kinder wurden geschändet und gemordet.

5) Ein Croate warf auf offener Straße einen Kutscher vom Becke, setzte sich hinauf Und fuhr den Wagen ins Lager.

6) Anständige Civilpersonen, welche ihren Geschäften uachgingen, wurden von Soldaten auf der Straße eingefallen und ihrer Habseligkeiten (Uhren, Börsen, Brieftaschen ic.) beraubt.

7) Ein Croate hatte einen hübschen Knaben von 6 — 8 Jahren an der Hand, auf Nachfrage ergab sich, daß das Kind geraubt war; alle Bitten, das Kind wieder herauSzugeben, waren vergeblich, auch durch Geld war derselbe nicht zu bewegen, das Kind wie­der herauSzugeben. „Lieber wolle er das Kind ge­braten auffressen", wird seine Antwort angegeben.

8) In ihren Tornistern und Säcken haben die Solda­ten die kostbarsten Sachen, Uhren, Schmucksacheuw. gehabt, und dieselben für Kleinigkeiten verkauft. Eine )000-Guldennote wurde für 7 Zwanziger, eine