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dieselbe Nationalversammlung, von der das null und nichtig gesprochene Parlament be­hauptet,

sie sei nur ein Theil! !'

Schlesien verlangt die Aufhebung des Belagerungszustandes für Berlin, dasselbe Berlin, von dem das null und nichtig ge­sprochene Parlament zu Frankfurt behaup­tet, es sei eine Stadt voll Gassen­jungen.

Die Provinz Schlesien, die Provinz der armen Weber, welche die königliche Maje­stät einst zusammenbombardiren ließ, ruft Deutschland zur Hülfe auf, die armen, ver- bungerten Menschen, bei deren Anblick ein Reicksbassermann das Schnupftuch vor das Gesicht hält, diese elenden Menschen zahlen fortwährend ihre Steuern, aber für die provisorische Regierung der Republik!

Die Majestät von Preußen, deren Re­giment von Gott ist, in deren Augen Land und Leute von halb Deutschland nur zu Allerhöchstdero Belustigung geschaffen sind, läßt in der Stille Landsknechte nach Schlesien marschiren, um auch dort die Freiheit im Blut zu er­saufen.

Schlesien will frei sein, Seine Maje­stät will's nicht haben.

Das Volk ist souverän, Seine Ma­jestät erklärte für Sclaven.

Das Parlament zu Frankfurt erklärt die souveräne Bewegung des Volks gegen die Rau dritter rache der Krone für null und nichtig.

Düsseldorf, wo Freiligrath sein Gedicht „die an die Lebenden" schrieb, wo die Leute noch Ehre rn der Brust haben und für die Freiheit begeisterter sind a tie Ruhe der Nacht, in der sich alle Spitz­buben ihre Geldsäcke füllen, Düsseldorf ist im Aufstand.

Die Champagnermajestät in Preußen läßt unter der Hand Truppen nach Düsseldorf marschiren und erklärt das „lebendige Volk" in Belagerungszustand. Die Märzerrungenschaften werden aber nicht ge­kränkt, Seine Majestät wollen nur ihren Willen haben und so souverän sein, wie vor dem März auch.

Fürstenwort, Gotteswvrt!

Volkeswort, Lumpenwort!

Die Provinz Sachsen ist in B ewegung. Sie erklärt sich für souverän und den König für einen Komödianten.

Der Inhaber des Manteuffels , Brandenburgs , der Frankfurter Nationalversammlung, des unüberwindlichen Johanns, der Besitzer eines sehr guten Kellers für Reichskommissare und Unteroffiziere, Seme Majestät der König von Wrangel läßt insgeheim Truppen in die Provinz Sachsen marschiren, um — die Marzercungenschaften sicher zu stellen.

Du brauchst dich gar nicht zu schämen, souverä­nes Deutschland, Johann der Unüberwindliche schämt sich auch nicht.

Frage: Wozu werden die deutschen Soldaten gebraucht?

Antwort: Zu Hofinetzgern.

So lange ein Volk noch stehende Heere duldet, ist es nicht werth frei zu sein, und verdient, was ihm stündlich zu Theil wird, die Knute! Auf 10 Millionen erwachsene Deutsche anderthalb Millionen Poiizeikrrcchte! — Es ist himmelschreiend, daß uns der Teufel verleitet hat, Deputirte nach Frankfurt zu schicken.

Aus der eben eingelaufenen demokratischen Correspondenz von Berlin entnehmen wir Folgendes:

1) Die preußische Berfassung, welche die Majestät von Potsdam zu geben allergnädigst geruhen werden, will das Wahlrecht an einen Census knüpfen, d. h. zu deutsch, die Freiheit an die Hoflieferanten verschachern. Das arme Volk hat mit seinem Elend genug, das braucht nicht zu wählen.

2) Das Ministerium Fritz Wilhelm - Brandenburg - Manteuffel- Bassermann - Reichèjohann zu Potsdam gedenkt durch die bestechlichen, bestochenen und weiter zu bestechenden Deputir- ten, durch die Verräther in der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft, welche in Hinterindien das Heil Deutschlands berathen, ein ähnliches, an Vermögen geknüpftes Wahlrecht für alle deutschen Staaten durchzusetzen. Es ist Alles wegen der Märzerrungenschaften, lieber Michel! Die natio­nale Partei wird ihre Last haben!

3) Dasselbe Ministerium will's ins Werk setzen, daß die Zuviel­listen der deutschen Halbgötter unter den Schutz der hohen Reichsversammlung gestellt werden, damit die nichtsnutzigen Sländekammcrn nichts davon abzwacken kön­nen ! Bravo! Was werden die kleinen Halbgötterchen ihrem großen Halbgott für Dank schuldig fein! Run mag er un­sern Herrgott selber in Belagerungszustand erklären. Ver­stehst Du, Michel? O, bewahre!

In Cassel hat ein Premierlieutenant den Sol­daten erklärt: