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Person, um die es sich handelt, es handelt sich um di ch, du bist es selb st, an dessen Herzen wieder die Geier fressen, um dessen Brust sie schon wieder die Schienen schlagen, dessen Worten schon wieder die Schergen und Eisenstäbe folgen. Du bist es, mein Volk, du, das langmüthige, treue, bis zur Dummheit nachsichtige Volk, mit dessen Freiheit wieder die Hetze beginnt, die auch fortgesetzt wird, bis du, ein blutend Wild, zu Füßen deiner neuen Leibjäger liegst oder bis du bis ihr nun, bis ihr aufhört, ein gehetztes Wild zu sein, gutmüthige Un­terthanen !!! H Heise.

(Schluß folgt.)

Das Fürstenregiment und die Spießbürger­revolution.

Das Fürstenregiment ist in Deutschland vernich­tet. Es ist nicht etwa durch die letzte Revolution ver­nichtet, es ist zu Grunde gerichtet schon seit drei Jahr­hunderten, seit dem Sturze des Lehnssystems, seit der Grablegung der päpstlichen Herrschaft, seit der systema­tischen Zerstörung deö alten Glaubens, der alten Treue, der alten Kindlichkeit und Ergebenheit. DaS Fürsten­regiment besteht in der Gültigkeit deö orthodoxen Glau­bens , der Pietät gegen die althergebrachten Stände. Unsere Spießbürger haben das nicht begriffen, sonst wär Zeit gewesen, die letzte Hand anzulegen. Sie haben im Gegentheil nur aus Eigennutz die Priester- und Adelsherrschaft angeseindet, verleumdet, in den Koth gezogen, nur aus Verblendung rein Mittel gescheut, jeden Träger des starren Christenthums, jeden Kämpfer für den Glan; der alten Geschlechter zu einem Jesuiten, einem Schildträger der Niederträchtigkeit zu stempeln, sie haben nur aus Dünkel offen und feierlich die Ueber- kommenschaft der Geschichte mit Füßen getreten, das Vermächtniß der Jahrhunderte ausgeschlagen, sich nicht gescheut, gegen die Vergangenheit das Kreuz zu predi­gen , ihre Jünger dem Dolch des sogenannten Pöbels zu überliefern, sie haben nur aus Herrschsucht Zeter geschrieen über die Verleugner des Volksgeistes, über die Verächter des ewigen Menschenrechts, auf den Grund des sogenannten Vernnnftrechts die Revolution gegen das Fürstenregiment fortgesetzt,--denn nun, nun? nun, wo es gilt Ernst zu machen, wo es heißt, den Schlußstein auf ihr Gebäude zu legen, wo es gilt, den letzten Strich ihrer Logik auf das Gemälde zu brin­gen nun erhebt sich dasselbe Geschrei, was Adel und Priester erhoben haben, nun wird der Volksgeist auf die Gassen gejagt und mit Kartätschen erschossen, nun gibt es doch wieder das alte historische Recht, nun wird doch wieder ein Unterschied zwischen Volk und Volk ge­predigt, nun wird doch wieder die Hand um den kalten Leib des politischen Hohenpriesters geschlungen, um auf diese Art das Volk mit Steinen zu füttern, statt der Engel des Friedens und Segens ihm die Gensd'armen der Tyrannei zu senden.

Versteht ihr noch immer nicht, daß es in der holi- tischen Welt eine Todsünde, ein Beweis des Eigen­nutzes, der niedrigsten Gesinnung ist, keinen Muth der Consequenz zu haben? Ich bin ein Todfeind jenes

Scheffer, den wir nach den Märztagen verjagt haben, aber noch mehr bin ich ein Feind jener Memmen, die ein politisches System nur bis zu dem Punkte treiben, wo ihr Egoismus befriedigt, ihrer Eitelkeit der Kranz zugeworfen ist. Jener Scheffer, auf den ihr den ersten Stein warfet, jener Scheffer, der sich im Dienste des Absolutismus den Rock derSchande verdient hat, glaubt mir, es war doch mehr sittliches Bewußtsein, es war mehr Aufrichtigkeit der Gesinnung, mehr Heldenmuth in seiner Seele, als ihr alle zusammen genommen mit eurer Phrasenmacherei uns vorzuspiegeln im Stande seid. Hie Welf, hie Waiblinger! hie Fürst, hie Volk! Wer seine Lanze für daS Regiment der Fürsten bricht, der breche sie vor allen Dingen für die Möglichkeit dieses Regiments, wer für den Thron in den Kampf zieht, der erkämpfe vor allen Dingen den Ueberzug über die Stufen des Throns. Wessen Hand zittert, seinem Fürsten das letzte Flittergold von der Schulter zu rei­ßen, seinem Purpur den letzten Stern zu stehlen, der zittere auch bei dem ersten Attentat auf seine Heiligkeit und Unverletzlichkeit, der sei auch Memme oder Fürsten­knecht genug, der Souveränetät des Volks offen ins Gesicht zu schlagen denn ich sage euch! in der poli­tischen Welt ist daS Halbe das Ganze, die Nachwelt wird euch doch entweder als Hochverräther oder als Heiland bezeichnen. Gleichgültig ist es, ob ihr die Saat der Revolution mit scheuer, eigennütziger Hand gesäet, oder ob ihr das Korn mit der Eisenfaust eines Napoleon auf das Land geworfen habt.

(Schluß folgt.)

Das Institut der Bezirksräthe.

(Einleitung).

Nachdem wir Monden lang auf die Brosamen ge­wartet haben, die für daö Proletariat (das in der Re­volution seine Haut zu Markte trug, das sich für einen Wahn, für ein Phantom gutmüthig und vertrauensvoll todt schlagen ließ) von dem Tische unserer jetzigen Herren fallen sollten, nachdem wir vergebens gehofft haben, man werde doch so gnädig, so dankbar sein, diesem verstoßenen Theil des Volkes eine Stimme bei der Gesetzgebung einzuräumen, nachdem wir gewartet, gehofft und um gutes Recht gebettelt haben, zeigt uns jetzt die Regierung, daß sie nicht gewillt ist, auch nur eine Linie des HefteS in die Hände jenesVolks"