D i e Hor n i f f e.
Zeitung für hessische Biedermänner.
ML 3. Cassel, am 12 August 1848.
Die „Hornisse" erscheint wöchentlich einmal und kann gleich nach dem Erscheinen für 1 Sgr. die Nummer bei Hrn. Buchhändler I. C. 3, Raabe Sf Comp., Steinweg Nr. 190 in Kassel, in Empfang genommen werden. Unbemittelte können sich das Blatt durch bemittelte Personen kaufen lassen. Alles, was Stachel hat, wird ersucht, Beiträge zu liefern. An Honorar ist freilich nicht zu denken; es ist nur der Ehre wegen. Auszüge aus der „Neuen Hessischen Zeitung" und der „freien Presse" werden indessen gut bezahlt. Die „Kasseler Zeitung" schreibt der Redacteur selbst ab, weil er sich diesen Genuß nicht versagen mag. Aus „dem Henkel" wird nichts ausgenommen.
Motto. Gott sprach: es werde Licht, und siehe — cs kam keins!
ârtchlerlrcher Jubel
der souveränen Kasseler Volksgesinnung,
oder
die souveräne Kaseler Volkgesinnung in und außer ßch.
Die hessische Weltgeschichte is alle! Cs is Alles alle, alle, alle, alle, alle!
Hurrah hoch! Hosianna hoch!
Die Freiheit is alle! hoch! Alles hoch, hoch, hoch, hoch, hoch!!! — Noch einmal doch! — Die Schutzwache hoch!
Scheffer und Motz hoch! — Das Kriegsministerium hoch! — Eggena hoch! Bogt hoch! Ditfurth hoch!
Oetker hoch! Pfaff hoch, hoch, hoch, hoch, hoch! Noch einmal hoch!!!
Der Volksrath hoch! — Die Stadtpolizei hoch! — Alles hoch! — Sezekorn ganz hoch, hoch, hoch!!!
Hurrah! rah, rah, rah! Alles hoch! — Das souveräne Volk hoch! — Bürgerverein hoch! — Volksversammlung hoch! — Reitstall hoch!