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lediglich der forstmäßigen Phantasie etlicher Geldsäâe und solcher, die es werden wollen, entwachsen, nach andern sollen sie im Gesolge des Bayerhofferschen Sensenmännerzugs — oberhessischen furchtbaren Andenkens — gestanden haben. Genug! Es steht fest, diesmal ist die Partei durch die Dreschflegel gerettet worden. Bie- dermänische Dreschflegel. Die Partei führt übrigens ein angenehmes Leben, zumal jetzt, nachdem sie der Mühe überhoben ist, dieselben fünf Männer an den Haaren in die Höhe zu reißen, welche von einigen vierzig Unterthanen mit aller Force an den Beinen nach unten gezogen wurden. Die Partei spielt jetzt Domino, während es unten in den Wäldern kracht, daß die Erde zittert. Sie hat keine andere Obliegenheit, als Geld einzukassiren und ruhig zuzusehen, wie fern in der Türkei die Völker aufeinanderschlagen. Bei der Stärke ihrer Zeugungs- kräste kostet die Fortpflanzung der Partei soviel als gar keine Müh. Die Partei wird als ein Ver- mächtniß früherer Zeiten wie ein Heiligthum verehrt und wird sich vermuthlich durch die deutsche Pietät noch mancher Verschönerung und Hurrahrufe zu erfreuen haben.
(Fortsetzung folgt.)
Spalten für Hochverrath und gewöhnliche Injurien.
Verlorene Gegenstände.
1) Seit drei Wochen wird die deutsche Souveränetät wieder vermißt. Der Teufel weiß, wo sie wieder hin ist. Der ehrliche Finder wird ersucht, sie auf der nächstliegenden Polizei abzuliefern, wo Einrichtungen getroffen sind, daß sie nicht wieder außer Schußweite kömmt.
2) Mehrere Kisten mit Geld, unter der Aufschrift: „Das treue Volk seinem Fürsten." Dieselben waren übrigens aus einem Mißverständnisse falsch adressirt und hat das Geld eine passendere Bestimmung.
3) Die deutschen Democratenvereine vermissen seit mehreren Wochen einige Dutzend ihrer tüchtigsten Mitglieder , selbst mehrere ihrer Schwestern. Alle Nachforschungen, Seitens der Polizei, haben noch kein genügendes Resultat geliefert.
4) Ein Schreiben Louis Philipps an die deutschen Höfe, worin er den Beweis liefert, daß sein Vermögen durch die erwünschten Wiedereinsetzungsversuche hinter dem Throne her sei und daß es nunmehr am Gerathensten sein möchte, der Revolution ihren Lauf zu lassen oder von den deutschen Unterthanen eine Restaurationssteuer zu erheben. (Die deutschen Unterthanen bezahlen bereits.)
Gefundene Gegenstände.
1) Seit mehreren Wochen ist die längere Zeit vermißte Polizei wieder aufgefunden. Sie hat sich „den Umständen nach" ziemlich conservirt und wird bei schonender Behandlung bald wieder zu Kräften kommen. Sie bedarf aber unbedingter Ruhe.
2) Ein vielgesuchtes fliegendes Blatt, worin Herr P f.. f den allerdurchlauchtigsten König von Preußen, Majestät, einen elenden Komödianten und verfluchten Mörder nennt, der platterdings nicht zu dulden wäre. Das Blatt kann zum Vortrag in der nächsten Volksversammlung bei uns in Empfang genommen werden.
3) Ein Partie Briefe, worin die Constitutionellen wegen ihrer März - Attentate „ Revolutionäre " und „Hochverräther" genannt werden, nebst einer dito Partie, welche den Vorschlag enthält, zur Unterscheidung die Republikaner „siebenfache Hochverräter" zu ti- tuliren.
4) Mehrere Kisten mit Geld, unter der Aufschrift: „ Das treue Volk seinem Fürsten." Alle Fürsten, bei denen deshalb angefragt worden ist, haben erklärt, daß sic nach dem eingetretenen Wechsel der Dinge sich außer Stande sähen, sür nichts und wieder nichts das Volk um sein Geld zu bringen. Ein wahrhaft biedermänni- scher Zug!
Stand der Aktien und des Handels.
Republikanische Aktien ........ 20.
Konstitutionelle do. . . ......80.
Reichverweserei ..........lebhaft. Soziale Reform (Die Arbeiter müssen fast nur von Kanonen leben. Wird bald ganz vom Markte verschwinden).
(Fortsetzung folgt.)
Kassel. — Verantwortlicher Verleger: I. C. I. Raabë. — Druck der Estienne'schen Buchdruckerei.